Wolfgang Luplow ist der neue Seniorenbeauftragte des Amts Unterspreewald. Er wurde von den Mitgliedern des Amtsausschusses einstimmig benannt für die Dauer von zwei Jahren. Er folgt auf Georg Graf. Der 84-Jährige aus Schönwalde hatte sein Ehrenamt Ende des vergangenen Jahrs beendet.

Wolfgang Luplow, Jahrgang 1962, ist gebürtiger Schenkendorfer, lebt auch im Ortsteil der Gemeinde Steinreich. „Ich bin ein Verfechter des ländlichen Raums und lebe gern auf dem Land“, sagt er. „Für mich ist das eine Lebensform mit Zukunft.“

Für sein neues Ehrenamt ist er „bestens geeignet“ wie der Amtsdirektor Henri Urchs (parteilos) sagt. „Wolfgang Luplow bringt viel Erfahrung, Wissen und Können mit, verfügt zudem über ein großes Netzwerk.“ Der neue Seniorenbeauftragte ist studierter Alterswissenschaftler, zudem Geschäftsführer des Regionalverband Brandenburg Süd e.V. der Arbeiterwohlfahrt (Awo).

Fast 30 Jahre lang war er zudem als ehrenamtlicher Bürgermeister in seiner Gemeinde engagiert. Die Kommunalpolitik lässt ihn nicht los. Noch immer sitzt er als sachkundiger Bürger im Sozialausschuss des Landkreises Dahme-Spreewald. Trotz seines großen Erfahrungsschatzes weiß Wolfgang Luplow, dass „ich als Nachfolger von Georg Graf in sehr große Schuhe schlüpfe. Ich habe jedoch die Zusicherung von ihm, dass er mir beratend zur Seite steht“.

Der bisherige Seniorenbeauftragte übte dieses Ehrenamt 30 Jahre lang aus. „Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung war immer super, vielen Dank dafür“, sagt er während der Amtsausschusssitzung. Henri Urchs gab den symbolischen Blumenstrauß zurück: „Danke für ihr langjähriges Engagement.“

Grafs Nachfolger wünscht sich, dass „bei Entscheidungen der Kommunalpolitik immer auch die Interessen und Bedürfnisse der Senioren berücksichtigt werden. Sie sind künftig die zahlenmäßig größte Gruppe im Unterspreewald“. Neben dem Seniorenbeauftragten kümmert sich ein Amtsseniorenbeirat um die Belange älterer Bürger. Am 11. März 2020 wird ein neuer Vorstand gewählt. Wolfgang Luplow möchte auch für dieses Gremium kandidieren und möglichst den Vorsitz übernehmen: „Es wäre gut, wenn alles in einer Hand ist.“