In der vergangenen Woche wurde auch am Evangelischen Krankenhaus in Luckau damit begonnen, Mitarbeiter gegen das Corona-Virus zu impfen. Das teilt Alexander Schulz, Öffentlichkeitsbeauftragter des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin mit. Am 12. Januar sei der benötigte Impfstoff eingetroffen. Einen Tag später seien die ersten Mitarbeiter geimpft worden. Neben der Prävention für die Mitarbeitenden steht bei der Impf-Aktion der Schutz der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt, erläutert er.
Zum Impf-Team gehören vier Ärzte sowie Therapeuten und Mitarbeitende der Verwaltung. Zwei EDV-Spezialisten sorgen darüber hinaus für einen reibungslosen Ablauf. Denn neben dem Piekser selbst ist auch die korrekte Dokumentation der Impfungen wichtig, von der ärztlichen Aufklärung über die Eintragung im Impfpass bis hin zur Meldung der verimpften Dosen an das Robert-Koch-Institut.

Resonanz auf Impfangebot im Luckauer Krankenhaus ist gut

„Die Logistik einer solchen Impfaktion ist nicht zu unterschätzen“, sagt Dipl.-Med. Harald Wulsche, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses. „Umso mehr freuen wir uns, dass die Resonanz der Mitarbeitenden auf das Angebot gut ist.“ Im ersten Durchgang sind 195 Personen geimpft worden. Weitere Mitarbeiter werden folgen. Die Impfbereitschaft ist erfreulich hoch“, resümiert auch Alexander Schulz.
Das Krankenhaus in Luckau sichert mit seinen Kliniken für Innere Medizin, Chirurgie, Urulogie, Geriatrie, Anästhesie und Intensivmedizin und als Notarztstandort die wohnortnahe medizinische Versorgung der Region ab.