Das Schloss Golßen bleibt ein Dauerbrenner in der Stadt. Nachdem die Absage zum Fördermittelantrag für Nationale Projekte des Städtebaus öffentlich wurde, ist der weitere Werdegang wieder offen. Doch die Stadtverordneten sind sich einig: Das historische Areal soll erhalten bleiben.
Für die Stadt ist es ein wichtiger Ankerpunkt und gehört zur Geschichte von Golßen. Doch wie kann das Schloss wieder belebt werden? Welche Nutzung wünschen sich die Bürger? Wie stehen sie zur geplanten Umnutzung für Senioren und Pflegebedürftige?

Bürgermeisterin will über Golßens Schloss diskutieren

Diese und weitere Fragen will Bürgermeisterin Daniela Maurer (GfG) gemeinsam mit Bürgern und interessierten Gästen diskutieren. Sie lädt deshalb zu einer Ideenschmiede ein. In offener Runde könnten weitere Ideen für die künftige Nutzung des Schlosses eingebracht werden.

Golßen

Neben der geplanten sozialen Nutzung durch die Awo sollen auch Alternativen durchdacht werden. Denkbar wäre eine beispielsweise auch eine kulturelle Nutzung. Die Stadtverordneten der Stadt Golßen haben in ihrer letzten Sitzung mehrheitlich entschieden, dass eine notwendig ist. Darin soll ein realisierbares Konzept entwickelt werden. Diese soll nicht nur aus Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung bestehen, sondern auch sachkundige Einwohner oder Vertreter aus Kreis und Land einbeziehen. Die Ideenschmiede ist ein erster Ansatzpunkt dafür.
Treff für die Ideenschmiede ist am Montag, 17. August vor der Freitreppe des Schlosses. Los geht es um 18 Uhr. Eigene Sitzgelegenheiten sind mitzubringen. Bei Regen wird das Treffen auf einen anderen Termin verschoben. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Stadt unter www.golssen.de.