1945 fanden etliche Flüchtlingstrecks Zuflucht in Steinitz. Darunter drei Kinder, die heute noch leben. Nun bekommen sie ein Denkmal auf dem Rathausplatz in Lohsa.
Die schlesischen Flüchtlinge und Zeitzeugen Siegried Hanske (85, v.li.), Renate Neike (83) und Magdalena Leberecht (80) aus Lohsa kehren immer noch oft in Gedanken an den Ort ihrer Kindheit zurück.
Rita Seyfert
Magdalena Leberecht (80) stammt gebürtig aus dem ehemals schlesischen Jaroscow (Järischau). Im Alter von 5 Jahren flüchtete sie mit Mutter und Schwester nach Steinitz. Ihr buntes Perlen-Handtäschchen hütet sie bis heute. Es begleitete sie auf dem Treck.
Rita Seyfert
Denken noch oft an ihre alte Heimat zurück: Siegried Hanske (85, li.) und Renate Neike (83) wurden beide im schlesischen Przylesie pow Brzeg geboren. Als Kinder flüchteten sie im Treck über Sudetengau nach Steinitz in Lohsa.
Rita Seyfert
Magdalena Leberecht (Mitte) war bei ihrer Flucht aus Jaroscow (Järischau bei Stiegau) erst fünf Jahre alt. Ihre Handtasche hütete sie unterwegs wie ihren Augapfel – hier mit anderen Kindern im Sudetengau.