Trotz der Verschiebung des Baus des neuen Pflegeheimes in Hoyerswerda will die AWO Lausitz auch im Jahr 2020 in der Region investieren. Wie AWO-Geschäftsführer Torsten Ruban-Zeh betont, steht im August 2020 die Sanierung der Küche am Standort in der Hoyerswerdaer Thomas-Müntzer-Straße an. Der Bau soll rund 1,6 Millionen Euro kosten, davon rund 500 000 Euro für die Ausstattung.

Die Sanierung ist bereits längere Zeit geplant. Ziel ist, die Küche so zu modernisieren, dass von der Müntzer-Straße aus rund 400 Essen täglich zubereitet werden können. Die Küche soll sowohl die Seniorenwohnanlagen versorgen als auch Externen Essen anbieten. Ein Interessent sei etwa die Feuerwehr-Leitstelle, so Ruban-Zeh.

AWO in Lauta liefert täglich 460 Essen

Zurzeit versorgt die Küche der AWO in Lauta den Seniorenbereich und die Seniorenwohnanlagen mit etwa 460 Essen täglich. Nach der Sanierung in Hoyerswerda würde diese Kapazität in Lauta heruntergefahren. Lauta könnte dann zunächst nur für den Eigenbedarf des AWO-Heimes vor Ort kochen. Doch auch für diesen Standort hat die Arbeiterwohlfahrt Vorstellungen. Eine Idee sei, ein Essensangebot für die AWO-Kitas in der Region aufzubauen.

Weiterhin beteiligt sich die AWO mit etwa 170 000 Euro Eigenleistung am Bau der neuen Kindertagesstätte im Hoyerswerdaer Ortsteil Schwarzkollm. Dort wird die Einrichtung neu gebaut, nachdem eine Betreibung der Kita im Traugott-David-Kopf-Haus auf längere Sicht nicht mehr möglich ist. Das Gebäude ist ein Wohn- und Geschäftshaus. Der Bau kostet rund 1,7 Millionen Euro. Die AWO wird sich mit zehn Prozent an den Kosten beteiligen. Zudem geplant: der Bau einer neuen Kita in Großröhrsdorf mit Gesamtkosten von etwa 3,8 Millionen Euro.