Weihnachtsmarkt Schwepnitz: Kultevent feiert 50. Geburtstag, mit diesen Highlights

Auf dem Schwepnitzer Weihnachtsmarkt werden auch die originalen Pulsnitzer Pfefferkuchen angeboten. Kein Wunder, befindet sich das Städtchen nur rund 25 Kilometer von Schwepnitz entfernt.
Sebastian Kahnert/dpa- Der Schwepnitzer Weihnachtsmarkt feiert am 29. und 30. November sein 50. Jubiläum.
- Highlights sind die Weihnachtsmannkapelle, der Riesenstollenanschnitt und ein großes Feuerwerk.
- Es gibt regionale Produkte wie Pulsnitzer Pfefferkuchen, Glaswaren und Laubsägearbeiten.
- Schüler und Einheimische gestalten das Programm, u. a. im Märchencafé „Hexeria“.
- Eine Ausstellung im Kirchgemeindesaal zeigt die 50-jährige Geschichte des Markts.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wofür ist die Gemeinde Schwepnitz bekannt? Zunächst durch ihre Lage an der viel befahrenen B97, die Hoyerswerda mit der A4 und Dresden verbindet. Dann für die Glasindustrie. Diese ist seit einem Vierteljahrhundert allerdings Geschichte. Anno 2000 endete diese Tradition nach 135 Jahren. Zudem liegt Schwepnitz direkt an Sachsens größtem Naturschutzgebiet, der knapp 7000 Hektar großen Königsbrücker Heide. Doch für viele Einheimische steht der Name Schwepnitz für etwas anderes, etwas ganz Besonderes. Und zwar für den dortigen Weihnachtsmarkt. Dieser findet am 29. und 30. November zum bereits 50. Mal statt.
Es ist nicht übertrieben, diesem Markt einen gewissen Kult-Status zu bescheinigen. Bereits zu DDR-Zeiten strömten die Menschenmassen alljährlich am ersten Adventswochenende nach Schwepnitz. Neben heimischem Glas wurde dort eine ganze Anzahl weiterer Produkte angeboten, die es sonst oft nur unter dem Ladentisch gab. Ein Beispiel sind die niedlichen kleinen Filzmäuse mit ihren langen Schwänzen.
Das sind die Höhepunkte des Weihnachtsmarktes in Schwepnitz
Und auch heute noch setzen sich gefühlt halb Hoyerswerda und Senftenberg in Bewegung, um den Schwepnitzer Weihnachtsmarkt ja nicht zu verpassen. Als Hauptprotagonist fungiert indes der örtliche Weihnachts- und Kulturverein. Höhepunkte sind Vereinsangaben zufolge der Einzug der „Original Schwepnitzer Weihnachtsmannkapelle“, der Besuch des Weihnachtsmanns mit seinen Zwergen sowie der Anschnitt des Riesenstollens. Die Weihnachtsmannkapelle werde am ersten Advent nach 13 Uhr auf dem Markt hinter dem Gemeindeamt einmarschieren. Gegen 15.30 Uhr hat sich an beiden Markttagen der Weihnachtsmann auf der Bühne angekündigt.
Das Kultevent kann im Ort gar nicht übersehen werden. Denn der Eingang zum Hüttenplatz befindet sich dort, wo Dresdner Straße (B97), Schulstraße und Hüttenstraße zusammentreffen, und zwar direkt in der Ortsmitte. Das Schöne am Schwepnitzer Weihnachtsmarkt ist, dass das Programm von den Einheimischen gestaltet wird. In diesem Jahr stehen wieder Schüler der beiden Schulen auf der Bühne. Heimelig geht es indes im Märchencafé „Hexeria“ zu.
Großes Feuerwerk bei Schwepnitzer Weihnachtsmarkt
Damals wie heute gibt es auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen, was nicht in jedem Discounter zu haben ist. Das Angebot reicht von Pulsnitzer Pfefferkuchen, über Schwepnitzer Glaswaren bis zu Kartoffelpuffern und Laubsägearbeiten.
Einen Höhepunkt bildet das große Abschlussfeuerwerk am Sonntagabend. Es soll gegen 18.30 Uhr gezündet werden. Wer sich indes für die 50-jährige Historie des Weihnachtsmarkts interessiert, sollte im Kirchgemeindesaal vorbeischauen. Dort gibt es reich bebilderte Einblicke in die Chronik der Schwepnitzer Kult-Veranstaltung.


