Verfolgungsjagd in Kamenz
: Flüchtiger Autofahrer rattert Stufen an Spielplatz herunter

UPDATE 18.2.2026, 14.19 Uhr: Wie in einem Gangsterfilm: Ein Audifahrer leistet sich in Kamenz mit der Polizei eine Verfolgungsjagd und landet auf dem Spielplatz. Wie es zu dem Drama kam.
Von
Antje Schroeder
Kamenz
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Nach einer dramatischen Verfolgungsjagd blieb ein Audifahrer in Kamenz an einem Spielplatz stecken.

Nach einer dramatischen Verfolgungsjagd blieb ein Audifahrer in Kamenz an einem Spielplatz stecken.

Domenic Prater / Blaulichtreport Lausitz
  • Kamenz: Verfolgungsjagd am Dienstagabend (17. Februar 2026) mit Audi-Fahrer (30).
  • Kontrolle gegen 19:45 Uhr am Stadtrand, Fahrer flüchtete Richtung Zentrum.
  • Raste durch offenes Spielplatz-Tor, fuhr Treppen hinab; Auto blieb stecken.
  • Sachschaden 10.000 Euro; Fahrer unverletzt, Atemalkohol 0,9 Promille.
  • Polizeidirektion Görlitz: Unklar, ob Spielgeräte beschädigt wurden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine filmreife Verfolgungsjagd lieferte sich am Dienstagabend (17. Februar 2026) ein 30-jähriger Audi-Fahrer in Kamenz in Sachsen. Der Mann sollte gegen 19:45 Uhr am Stadtrand von Kamenz kontrolliert werden und drehte dann offenbar durch.

Der Autofahrer flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Stadtzentrum, die Polizei immer hinterher. Schließlich raste der Audi-Fahrer durch das offenstehende Tor eines Spielplatzes und fuhr einige Treppenstufen nach unten, wie der Sprecher der Polizeidirektion Görlitz, Kai Siebenäuger, berichtete.

Das Auto war durch den Schaden nicht mehr fahrtüchtig, der Fahrer versuchte aber noch, einen Hang hochzufahren. Dabei blieb das Auto im Schnee stecken. Es entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro. Da die Jagd abrupt zu Ende war, konnten die Polizeibeamten den Fahrer nun endlich kontrollieren.

Dabei stellte sich heraus, dass sich in dem Auto auch eine 19-jährige Frau befand. Außerdem besaß der Mann keine Fahrerlaubnis. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 0,9 Promille. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt, ordneten eine Blutentnahme an und fertigten mehrere Anzeigen.

Der Verkehrsunfalldienst übernahm die Unfallaufnahme und die weiteren Ermittlungen. Der Fahrer muss sich wegen illegaler Kraftfahrzeugrennen, der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und die Halterin wegen des Gestattens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Der Kamikaze-Fahrer hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt. Er musste aber einen Atemalkoholtest ablegen und hatte einen Promillewert von 0,9. Es handelte sich um einen Deutschen, der ursprünglich auf der Andreas-Günther-Straße kontrolliert werden sollte.

Ob Spielgeräte bei der Aktion beschädigt wurden, konnte Siebenäuger zunächst nicht sagen.

Anmerkung: In der vorherigen Version des Beitrages stand, dass die Kontrolle in einer August-Günther-Straße durchgeführt werden sollte. Dieser Fehler ist nun korrigiert.