Am frühen Sonntagmorgen haben Polizisten des örtlichen Polizei-reviers einen schweren Verkehrsunfall an der Straße A in Hoyers-werda festgestellt. Personen befanden sich keine im oder am Fahr-zeug.

Nach bisherigem Erkenntnisstand und der Auswertung erster Un-fallspuren fuhr der Fahrer oder die Fahrerin eines BMW vermutlich vom Stadtzentrum in Richtung B 96. In Höhe des VW-Autohauses verlor er oder sie, offenbar infolge nicht angepasster und überhöhter Geschwindigkeit, in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug. Das teilte Polizeisprecher Kai Siebenäuger am frühen Sonntagabend mit. Demnach kam der Pkw nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Bordstein, dann gegen ein Verkehrszeichen und schließlich gegen eine Straßenlaterne. Anschließend entfernte sich der Verursacher vom Unfallort. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von circa 7000 Euro.

Gegen 4.15 Uhr erhielt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz über die Integrierte Rettungsleitstelle Kenntnis von einem Personenunfall auf den Gleisen am Bahnübergang Schmiedeweg in Hoyerswerda.

Sofort eingesetzte Beamte des örtlichen Polizeireviers stellten eine leblose Person im Gleisbett fest. Die Uniformierten sicherten die Un-fallstelle und informierten über die Bundespolizei den Notfallmanager der Deutschen Bahn. Dieser sperrte die Bahnstrecke. Ein Kri-minaltechniker nahm seine Arbeit auf. Die Sperrung der Strecke blieb bis 9.15 Uhr bestehen.

Die Identifizierung der Person dauert laut Polizei an. Ob ein Zusammenhang zwischen dem schweren Verkehrsunfall und der getöteten Person besteht, ist bisher unbekannt und nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei.