Einen schweren Verkehrsunfall hat es am Samstagabend zwischen Pulsnitz und Radeberg gegeben. Drei Personen wurden schwer verletzt, für einen Mann kam jede Hilfe zu spät.
Es war gegen 18.50 Uhr am Samstagabend (21. Januar 2023) als die Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der S177 zwischen Pulsnitz (Kreis Bautzen) und Radeberg gerufen wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei hat eine 18-jährige Fahrerin, aus Richtung Pulsnitz kommend, in Höhe Leppersdorf, auf verschneiter Straße die Kontrolle über ihren Pkw Peugeot verloren und ist daraufhin auf die Gegenfahrbahn gelangt. Das entgegenkommende Fahrzeug konnte nicht mehr ausweichen - es kam zum Frontalzusammenstoß. Die junge Frau erlitt schwere Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Für den 52-jährigen Insassen ihres Fahrzeugs kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb wenig später in einer Klinik. Die 42-jährige Fahrerin sowie deren 40-jähriger Beifahrer des Pkw Skoda wurden ebenfalls schwer verletzt und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, teilt ein Sprecher der Polizeidirektion in Görlitz mit.
Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 11.000 Euro geschätzt. Die Straße blieb im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden gesperrt.

Vier Verletzte bei Unfall bei Boxberg

Auf der Bundesstraße 156 bei Boxberg wurden am Samstagnachmittag vier Menschen verletzt. Auf winterglatter Fahrbahn war ein Auto beim Abzweig Bärwalde in die Kreuzung gerutscht und mit einem anderen Wagen zusammengestoßen. Dessen 26-jähriger Fahrer, zwei Insassen im Alter von 22 und 24 Jahren sowie der Unfallverursacher (42) verletzten sich, wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte.
Wenig später kam es der Staatsstraße 130 bei Schleife (Landkreis Görlitz) zum Zusammenstoß zweier Autos, die Fahrer - ein 71 Jahre alter Mann und eine 63-jährige Frau - mussten ins Krankenhaus. Das gleiche Schicksal erlitt ein 26 Jahre alter Autofahrer aus Polen, nachdem eine Frau (60) seinen Wagen auf der Staatsstraße 126 in Richtung Schleife gerammt hatte.
Die Polizeidirektion Dresden registrierte von Samstagmorgen bis Sonntagvormittag 108 Unfälle, 15 Menschen wurden verletzt.