Unfall auf S95 bei Radeberg
: Zwei Menschen sterben bei Kollision mehrerer Pkw

Auf der S95 zwischen Radeberg und dem Anschluss zur Autobahn A4 hat es einen schweren Unfall gegeben. Zwei Frauen starben. Das ist zum Hergang bekannt.
Von
Marco Marschall
Radeberg
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Polizei-Blaulicht: ARCHIV - 19.08.2019, Bayern, Leipheim: Polizei-Blaulicht bei Unfallaufnahme. (zu dpa: «Betrunken gegen Polizeistation gefahren - Ermittlungen») Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Unfall auf der S95 zwischen Radeberg und der Autobahn A4. Zwei Frauen kamen ums Leben.

Stefan Puchner/dpa
  • Schwerer Unfall auf der S95 bei Radeberg; zwei Frauen starben.
  • Unfall am 25. Dezember, 18:40 Uhr; Abzweig nach Wachau.
  • Unfallverursacher überholte, kollidierte mit Mercedes und fuhr in Schutzplanke.
  • Frontalzusammenstoß mit Skoda; 90-jährige Beifahrerin und 61-jährige Fahrerin starben.
  • Sachschaden: ca. 30.000 Euro; Straße 6 Stunden gesperrt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einem Unfall auf der S95 zwischen Radeberg und der A4-Anschlussstelle Pulsnitz sind am Mittwochabend (25. Dezember) zwei Menschen ums Leben gekommen. Das teilt die Polizeidirektion Görlitz mit.

Das Unglück ereignete sich gegen 18:40 Uhr am Abzweig nach Wachau. Ein derzeit noch unbekannter Fahrer eines Opel Zafira war von Radeberg kommend in Richtung A4-Anschlussstelle Pulsnitz unterwegs. Kurz vor dem Abzweig nach Wachau überholte er den Mercedes einer 35-jährigen Fahrerin, mit dem er seitlich kollidierte und anschließend in die Schutzplanke fuhr.

Unfall bei Radeberg – zwei Tote, ein Schwerverletzter

Dadurch schleuderte das Fahrzeug im Gegenverkehr frontal in einen Skoda. Deren 90-jährige Beifahrerin verstarb an der Unfallstelle. Die 61-jährige Fahrerin des Skoda erlag in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Unfallverursacher erlitt schwerste Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Seine Identität ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch ungeklärt, berichtet die Polizei. Die Fahrerin des Mercedes blieb unverletzt.

Der durch den Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro. Im Einsatz war ein Großaufgebot an Rettungskräften, so unter anderem zwei Rettungshubschrauber, drei Krankenwagen und ein Notarzt, fünf freiwillige Feuerwehren sowie das Technische Hilfswerk.

Zur Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Straße war die Staatsstraße 95 für sechs Stunden gesperrt, teilt die Polizei mit.