Die Reiseregion Oberlausitz, zu der auch der sächsische Teil des Lausitzer Seenlands gehört, kann sich in der Tourismusstatistik des Landestourismusverbandes Sachsen (LTV) über ein Gästeplus freuen. Laut LTV verbucht die Oberlausitz bei den Übernachtungen ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besser war im sachsenweiten Vergleich nur Leipzig (plus 6,7 Prozent). Sachsenweit sind Dresden, Leipzig und das Erzgebirge bei Gästen am Gefragtesten.

Insgesamt sind sachsenweit 8,5 Millionen Gästeankünfte und 20,7 Millionen Übernachtungen verzeichnet. „Der Tourismus im Reiseland Sachsen erfreut sich weiterhin steigender Zahlen und festigt damit seine Position auf dem hohen Niveau der Vorjahre als stabiler Wirtschaftsfaktor. Ein Zuwachs von 3,7 Prozent bei den Gästeankünften und 3,3 Prozent bei den Übernachtungen insgesamt sind für uns ein anerkennenswerter Erfolg“, sagt LTV-Vizepräsident Dr. Detlef Hamann.

100 Punkte für die Gäste-Zufriedenheit

In der Zufriedenheitsskala aller sächsischen Reisegebiete liegt die Oberlausitz gemeinsam mit der Sächsischen Schweiz (beide 87,5 von 100 Punkten) ganz vorne. Mit 2,6 Prozent verzeichnet die Oberlausitz zudem den größten Zuwachs. Laut LTV hatte das Monitoringsystem „TrustYou“ die Werte eigens für den Landestourismusverband ausgewertet. Für ganz Sachsen liegt der Wert danach bei 86,2 Punkten. Über Mehr als 460 800 Bewertungen liegen laut LTV für 2486 sächsische Beherbergungsbetriebe im Jahr 2019 vor. Das seien zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.

Zur Reiseregion Oberlausitz gehören Görlitz, das Neißeland, Zittau und das Zittauer Gebirge, das Lausitzer Seenland, das Oberlausitzer Bergland, die Westlausitz sowie Bautzen und die Heide- und Teichlandschaft.