Das Unternehmen enviaTel verlegt nach eigenen Angaben von Wittichenau nach Hoyerswerda leistungsstarke Glasfaserkabel und tritt vor allem in Hoyerswerda damit in Konkurrenz zur Telekom, aber auch zur städtischen Breitbandgesellschaft BBH, die als „Kabelmax“ fungiert. Laut enviaTel-Sprecherin Romy Naumann-Kluge soll das neue Glasfasernetz eine Länge von über neun Kilometern haben. Den ansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden stehe damit Highspeed-Internet zur Verfügung, das je nach Bedarf Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu zehn Gigabit pro Se-kunde ermöglicht, so Romy Naumann-Kluge weiter.

Bessere Bedingungen für Unternehmen

Die enviaTel zitiert den Wittichenauer Bürgermeister Markus Posch so: „Ich freue mich darüber, dass mit der Durchführung der Maßnahme durch enviaTel für die ansässigen Unternehmen in Wittichenau deutlich bessere Voraussetzungen zur Nutzung von Breitbandanschlüssen gegeben sind. Damit werden teilweise bestehende Wettbewerbsnachteile bereinigt.“

Das Glasfaserausbauprojekt in der Region wird nach Unternehmensangaben in zwei Bauabschnitten realisiert. Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich im Dezember 2019 fertig gestellt sein, der zweite im ersten Quartal 2020.

Ausbau beginnt in Wittichenau

Laut enviaTel verläuft der Glasfaserausbau in Wittichenau beginnend Am Stadtgraben, entlang der Kamenzer Straße sowie der Hoyerswerdaer Straße durch die Ortschaft Keula bis zur Wittichenauer Straße. In Hoyerswerda werden knapp sieben Kilometer Glasfaserkabel verlegt heißt es. Die Trasse verläuft entlang der Wittichenauer Straße (Dörgenhausen), der Friedrichsstraße sowie der Kirchstraße bis zum Markt. Vor dort weiter entlang der Spremberger Straße, der Alten Berliner Straße, der Albert-Einstein-Straße sowie der Bautzener Alle und der Erich-Weinert-Straße, so enviaTel.