Zwischen dem 18. und 24. April werden sich acht Studentinnen und ein Professor der Universität Kaiserslautern in Laubusch umschauen und werden im Rahmen ihres Praxissemesters Ideen entwickeln, wie die Zukunft der Gartenstadt Erika aussehen kann. Dabei geht es um Neubau und den Umbau der aktuellen Gartenstadt. Die Aktion läuft im Rahmen des Projekts „Lausitzer Gartenstadt 2030“.

In dieser Zeit sollen ihnen „Stadtexperten“ aus Laubusch Tipps geben, worauf sie im Ort besonderen Wert legen könnten, sagt Mathias Priebe, Leiter des Projekts „Lausitzer Gartenstadt 2030“. Interessierte Laubuscher, die die Pfälzer Studenten im April unterstützen können, sollten sich bis zum kommenden Montag (16. März) per E-Mail unter info@erika.jetzt beim Projektbüro melden.

Studenten sollen sich mit Zukunft von Laubusch beschäftigen

Womöglich kommen in diesem Jahr weitere Studenten-Teams nach Laubusch, um sich mit der Zukunft des Ortes zu beschäftigen. In Verhandlungen ist Priebe nach eigenen Angaben mit der Hochschule Zittau/Görlitz. Dabei geht es um Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft.

Strukturwandel in der Lausitz Laubusch will über sich hinauswachsen

Laubusch

Hoffnung besteht auch bei einem möglichen Kunst-Projekt, so Mathias Priebe. Er will versuchen, Studenten der Kunsthochschule Breslau zu gewinnen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie die verwaisten Wäscheplätze in der Gartenstadt Erika zukünftig sinnvoll genutzt werden können.

Die Stadt Lauta hatte im Jahr 2019 beim „Simul+“-Wettbewerb des Freistaates Sachsen 415 000 Euro erhalten, um nach Ideen zu suchen, wie die Gartenstadt Erika in Laubusch wieder belebt werden kann. Kernpunkte sind studentische Arbeiten und ein Kinderfest, das am 24. Oktober im und am Kulturhaus Laubusch stattfinden soll. 113 500 Euro sind bereits in das Kulturhaus Laubusch geflossen, um den Brandschutz zu erneuern.