: Wie Forscher von der Lausitz aus ins Universum horchen wollen
Wissenschaftler wollen in der Oberlausitz ein Forschungszentrum für Astrophysik aufbauen. Herzstück könnte ein riesiges unterirdisches Observatorium sein. Eine gigantische Granitplatte zwischen Hoyerswerda und Bautzen soll dabei eine wichtige Rolle spielen.
So stellen sich die Planer das Tunnelsystem des Einstein-Teleskops mit Laboren tief unter der Erdoberfläche im Lausitzer Granit vor.
Nikhef/Marco Kraan
Hier ist der geplante Standort für das unterirdische Einstein-Teleskop markiert: In einem Dreieck zwischen den Ortschaften Ralbitz, Königswartha und Crostwitz könnte 200 Meter unter der Erde das Tunnelsystem für ein Gravitationswellen-Observatorium in den
Catrin Würz
Das Einstein-Teleskop soll ein hochmodernes Observatorium für die Messung von Gravitationswellen werden. Könnte dieses riesige unterirdische Tunnelsystem in der Lausitz entstehen?
Marco Kraan/Nikhef
Auf diesem Acker nahe der Ortschaft Cunnewitz in der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal werden seit Kurzem die Probebohrungen für das Einstein-Teleskop durchgeführt. Zum Start gab es ein Treffen von Wissenschaft und Politik. Hier zu sehen ESA-Wissenschaftsdirektor Günther Hasinger (2.v.r.) mit dem Bautzener Landrat Michael Harig und den Oberbürgermeistern von Görlitz und Hoyerswerda, Octavian Ursu und Torsten Ruban-Zeh.