: Was sich die Seenland-Kommunen vom Kohlegeld erhoffen
Am 3. Juli schaut die Lausitz gespannt nach Berlin. Die Kohlegesetze sollen verabschiedet werden. Sie sind die Voraussetzung für die Strukturwandel-Milliarden. Die Kommunen im Lausitzer Seenland haben bereits Ideen, wie dieses Geld genutzt werden kann.
Zukunftsprojekt in Hoyerswerda: Die städtische SWH-Gruppe will die Stadt mit einem flächendeckenden Glasfasernetz überziehen.
SWH Hoyerswerda
Noch ist der Bahnhof Straßgräbchen-Bernsdorf verwaist. Geplant ist jedoch, mit den Strukturwandel-Millionen die Bahnstrecke von Dresden, Arnsdorf über Kamenz und Bernsdorf Richtung Hoyerswerda und Spremberg auszubauen. Sie würde auch für den erhofften Zuse-Campus am Scheibe-See benötigt.
Sascha Klein
Die Lausitz soll ein attraktiver Standort für Industriearbeitsplätze bleiben, so wie bei der BASF in Schwarzheide. Das fordern die Bürgermeister aus Lauchhammer und Schwarzheide.
BASF SE
Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich wünscht sich eine schnelle Bahnverbindung zwischen Cottbus, Senftenberg und Dresden.
Pro Bahn Lausitz
Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker hofft auf einen beschleunigten Ausbau der B 169, insbesondere auch den Bau der Ortsumgehung Allmosen.