Stadtentwicklung: Großes Interesse an der Schul-Baustelle in Laubusch
Die Helfer am Eingang zur Schule am Laubuscher Markt haben am Samstag jede Menge zu notieren gehabt – wegen der möglichen Corona-Nachverfolgung. Mehr als 1000 Menschen haben sich zum „Tag der offenen Baustelle“ im Erdgeschoss der Laubuscher Schule umgesehen. Immer mittendrin: ein sichtlich gelöster Lautaer Bürgermeister Frank Lehmann (parteilos). „Unten ist noch nicht so viel zu sehen“, sagt er. Die Arbeiten gingen mehr von oben nach unten von sich, betont er.
Schule in Laubusch kratzt an der Zehn-Millionen-Euro-Grenze
Oben: Da fehlt zurzeit das kleine Türmchen auf dem Dach der Schule. Das wird auf ebener Erde – direkt vor dem Eingang – saniert und anschließend wieder oben eingebaut. Ein Bild von der laufenden Schulsanierung konnten sich die Interessierten in Laubusch trotzdem machen. An den Wänden hingen sämtliche Pläne, wie das Gebäude ab September 2021 genutzt wird. „Die Schule wird auf jeden Fall zweizügig“, so Frank Lehmann. Bis zu 200 Schülerinnen und Schüler könnten dort künftig unterrichtet werden. Sie kommen aus Lauta und der Gemeinde Elsterheide.
In den vergangenen Jahren hatte das Großprojekt im Lautaer Stadtrat immer wieder für heftige Diskussionen gesorgt. Die Kosten waren von geschätzten 5,3 Millionen Euro auf später geplante 8,3 Millionen Euro hochgeschnellt. Inzwischen kratzt der Bau an der Zehn-Millionen-Euro-Grenze.




