: Schloss Hoyerswerda – einst Adelssitz, dann Gefängnis, später Museum mit Zoo
Hoyerswerda ohne Schloss? Undenkbar. Denn hinter dessen mächtigen Mauern ist einst über das Schicksal der Stadt und der gesamten Region entschieden worden. Heute lädt dort das Stadtmuseum ein.
Das Schloss Hoyerswerda gehört zu den ältesten Gebäuden der Elsterstadt. Es steht auf den Grundmauern einer alten Wasserburg.
Torsten Richter-Zippack
Boglarka Szücs, museumswissenschaftliche Leiterin der Einrichtung, präsentiert hier Hoyerswerdaer Handwerkshistorie.
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Blick in den Schlosssaal, der heute für verschiedene Veranstaltungen genutzt wird.
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Im Schloss befindet sich das Modell der Hoyerswerdaer Wasserburg als Vorgängerin des heutigen Schlosses. Gebaut hat das Modell Karl-Heinz Hempel.
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So sieht der ursprüngliche Grundriss des Hoyerswerdaer Schlosses aus. Markant ist der große Gefängnistrakt.
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Natürlich dürfen im Schloss die Bildnisse der einstigen Besitzer August des Starken und der Reichsfürstin Ursula Katharina von Teschen nicht fehlen.
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Bei Bauarbeiten am Schloss im Jahr 1983 wurde dieser Wasserspeier in Form eines Löwenkopfes aus dem 13. Jahrhundert gefunden.
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Im Schlossmuseum ist auch der Tiger von Sabrodt zu bewundern, ein Wolf, der im Februar 1904 nach vierjähriger vergeblicher Suche bei Tzschelln geschossen wurde. Unweit von Sabrodt war er erstmals gesichtet worden.
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Blick in den Innenhof des Schlosses. Markant sind die im Mauerwerk befindlichen Anker, die helfen, das Gebäude zusammenzuhalten.
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Auch das Leben der Sorben in vergangener Zeit wird im Museum ausführlich beleuchtet.