In den vergangenen sieben Monaten sind der Hoyerswerdaer Bauingenieur Thomas Gröbe, das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, der Steinmetz Marcus Müller aus Groß Särchen und Lausitzer Bauleute in der Katholischen Kirche „Heilige Familie“ tätig gewesen. Die Sanierung im Innenraum des Gotteshauses ist damit abgeschlossen.
Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Planer, den Denkmalpflegern, dem Bischöflichen Ordinariat Görlitz und dem Ortskirchenrat Hoyerswerda findet am kommenden Sonntag, 13. Dezember, um 10 Uhr die erste Eucharistiefeier im sanierten Innenraum statt. Der Feier beiwohnen soll auch Bischof Wolfgang Ipolt vom Bistum Görlitz.

Neuordnung im Altarbereich ist nötig gewesen

Der Auslöser für diese Sanierung war eine aus theologischer Sicht notwendig gewordene Neuordnung im Altarbereich – und damit verbunden eine neue Farbgebung für den Kircheninnenraum, erklärt der Gemeindepfarrer Peter Paul Gregor. Der Tabernakel mit den geweihten Hostien, also dem Allerheiligsten, ruht nun im Unterschied zu vorher gut sichtbar auf einer Sandsteinstele in der Apsis.
Das Mittelbild des Triptychons von Künstlerpfarrer Sieger Köder ist jetzt dort der zweite Blickfang. Dessen Flügelbilder kommen in den Seitenaltären der Kirche endlich gut zur Geltung. Das Lesepult steht näher beim Altar, denn das Wort Gottes gehöre genau dort hin, sagt Pfarrer Gregor. Nach der fachkundigen Reinigung erstrahlen alle Bilder des Kreuzweges. Die gereinigte und nachgestimmte Orgel wartet auf ihren Einsatz. Durch eine Induktionsschleife im Kirchenboden können Schwerhörige dem Gottesdienst nun besser folgen.

Hoyerswerda