Bei einem Autokorso im Stadtgebiet von Hoyerswerda hat sich am Freitagabend, 18. Februar, eine scheinbar Situation ereignet. Die Polizei musste einschreiten und einen Tatverdächtigen festnehmen. Was war passiert?
Nach einer Ansprache auf dem Festplatz am Gondelteich setzte sich der Korso gegen 18 Uhr in Bewegung, teilt Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mit. Die Strecke des Protestzuges führte unter anderem über die Spremberger Chaussee, die Heinrich-Heine-Straße und die Salomon-Gottlob-Frentzel-Straße.
Nach einer knappen Stunde beendete der Versammlungsleiter die Zusammenkunft dann wieder am Ausgangspunkt; die Teilnehmer verließen den Bereich. Polizisten begleiteten die angemeldete Versammlung, an der etwa 60 Personen teilnahmen (30 Fahrzeuge).
Auf der Heinrich-Heine-Straße kam es zu einer Situation, die sich nach Angaben der Polizei zunächst als bedrohlich darstellte. Wie Beamte beobachteten, zielte ein Mann augenscheinlich mit einem waffenähnlichen Gegenstand vom Gehweg aus auf Teilnehmer des Autokorsos. Polizisten des örtlichen Reviers stellten den Tatverdächtigen – einen 67-jährigen Deutschen – und nahmen ihn vorläufig fest. Wie sich zeigte, hatte der Mann eine originalgetreue Nachbildung einer Pistole bei sich, die zu keiner Schussabgabe fähig ist. Die Beamten zogen diese ein; eine entsprechende Anzeige folgte.
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