Die Beamten der Autobahnpolizei hatten am Samstag, 11. Dezember, den Auftrag erhalten, nach einem zuvor in Dresden gestohlenen Wohnmobil Ausschau zu halten. Wie die Polizeidirektion Görlitz weiter mitteilt, hatte der Wohnmobil-Eigentümer sein Fahrzeug mittels GPS überwacht und konnte so der Polizei die aktuelle Position seines Autos übermitteln. Auf Höhe der Anschlussstelle Bautzen-Ost machten die Beamten das Wohnmobil auf der A4 ausfindig. Dieses war in Richtung Polen unterwegs.
Die Anhalteaufforderungen der Polizisten wurden von dem flüchtenden Fahrer ignoriert. Außerdem versuchte er durch seitliche Ausscherbewegungen die Streifenwagen zu rammen, um diese an der Verfolgung zu hindern.
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Da er damit jedoch keinen Erfolg hatte, entschied er sich zu einer halsbrecherischen Aktion. Er verlangsamte seine Geschwindigkeit deutlich und sprang plötzlich noch während der Fahrt aus dem Fahrzeug. Das nun führerlose Wohnmobil rollte noch einige Meter weiter und wurde schlussendlich durch einen Streifenwagen aufgehalten. Der Fahrer rannte weg von der Autobahn und verschwand in der Dunkelheit.
Bei der umfangreichen Tätersuche setzte die Polizei unter anderem auch einen Hubschrauber und einen Fährtenhund ein. Jedoch konnte der Flüchtende nicht mehr aufgespürt werden. Das Wohnmobil wurde sichergestellt und abgeschleppt. Durch die Verfolgung entstand an zwei Funkstreifenwagen und dem Wohnmobil ein Sachschaden in Höhe von insgesamt 25.000 Euro.

31-Jähriger flieht vor Polizei-Streifenwagen

Eine Streifewagenbesatzung vom Polizeirevier Kamenz wollte in der Nacht zum Sonntag, 12. Dezember, einen Pkw Honda einer Kontrolle unterziehen. Statt anzuhalten gab der Fahrer jedoch Gas und raste mit teilweise über 140 km/h durch die Ortslage Thonberg in Kamenz, wie die Polizei informiert.
Die Beamten konnten das Fahrzeug jedoch stoppen und beendeten so den rasanten Fluchtversuch. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 31-jährigen Deutschen. Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel. Offenbar hatte der junge Mann einfach keine Lust auf eine Kontrolle. Pech gehabt, vermutet die Polizei. Sein Führerschein wurde noch vor Ort beschlagnahmt. Zudem wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
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