Die bis jetzt noch anhaltende starke Verbreitung des Corona-Virus greift massiv in das Leben jedes Menschen ein, so auch in das der Rentnerin Beate Herbrig. Diese Woche wollte sie eigentlich mit ihrem Ehemann auf die kanarischen Inseln fliegen. Die Reise haben sie natürlich wegen der weltweiten Krisensituation längst storniert. Auch Geburtstagsfeiern, die ihre Familie gern gemeinsam begeht, müssen vorläufig entfallen. „Sonst stecken wir uns im schlimmsten Fall gegenseitig an“, sagt Beate Herbrig. Um trotzdem regelmäßig mit allen Verwandten Kontakt zu halten bleibt nur der intensive Austausch über Telefon und Internet.

Hoyerswerdaerin geht täglich eine Stunde spazieren

Die Hoyerswerdaerin bedauert auch, dass sie nicht mehr mit ihrer allgemeinen Sportgruppe trainieren kann, weil gerade solche Treffen durch das verhängte Kontaktverbot untersagt sind. Um sich wenigstens weiterhin zu bewegen, geht sie bei dem schönen Wetter täglich eine Stunde spazieren. „Im Garten war ich dieses Jahr noch nicht“, fällt der 66-Jährigen ein. Auf diese Arbeiten freut sie sich schon, denn sie bieten ihr wenigstens etwas Stabilität in unsicheren Zeiten.

Beate Herbrig wartet nun darauf, dass der Nachtfrost nachlässt. Dann kann sie die Beete vorbereiten und für den Eigenbedarf Bohnen, Tomaten und viele Blumen pflanzen. Die Samen hat sie schon gekauft und Pflanzen gibt es in Gärtnereien, die ja noch öffnen dürfen. „Wir können an der Situation nichts ändern und müssen einfach das Beste daraus machen“, hat sich die Rentnerin fest vorgenommen.

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