Kunst in Hoyerswerda: Ausstellung in der Kufa – so kunstvoll können Räume sein

Die Ausstellung „tectonic affairs“ in der Kufa zeigt Arbeiten, die sich künstlerisch mit dem Thema Raum befassen.
Schlund, Kursawe, Willigerodt, Monnin (v.l.) /Kunstraum Braugasse- Ausstellung "tectonic affairs" in Hoyerswerda beschäftigt sich mit dem Thema Raum.
- Vernissage am 24. Januar um 19 Uhr in der Kufa.
- Vier Künstler aus Deutschland: Kursawe, Monnin, Schlund, Willigerodt.
- Kunstwerke umfassen Skulpturen, Malerei und Grafik.
- Ausstellung läuft bis zum 18. März.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Um das Thema Raum geht es in Hoyerswerda recht häufig. Schließlich gibt es für die ständig schrumpfende Bevölkerung mehr als genug davon, doch wie wird er genutzt? Für Mehrfamilienhäuser, Kultur-Einrichtungen oder Stadtwälder? Wie sieht er aus und wie wird er geschaffen? Durch Abriss, Sanierung oder Umbau?
Am 24. Januar um 19 Uhr findet die Vernissage der Ausstellung „tectonic affairs“ in der Kufa statt, die sich künstlerisch mit dem Thema Raum befasst. Skulptur, Malerei, Grafik und eine vor Ort entwickelte Wandarbeit treten in Beziehung zueinander und zu den räumlichen Gegebenheiten des Kunstraums Braugasse. Gezeigt werden vier Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, die sich auf spannende Art und Weise mit der Interpretation von Räumen beschäftigen.
So unterschiedlich sind Räume der Stadt
Anna-Maria Kursawe widmet sich in ihrer Malerei modernen städtischen Umgebungen. Sie malt Zwischenstädte und Infrastrukturbauten sowie Durchgangsorte wie Hotels, Passagen und Flughäfen. Diese Orte zeichnen sich dadurch aus, dass man sich dort auf der Durchreise befindet – man ist weder wirklich angekommen noch hat man den Ort bereits verlassen.
Jean Baptiste Monnin konzentriert sich auf die Details bestehender Architektur und erschafft damit futuristische Stadträume. In seinen Arbeiten verschmilzt die Grenze zwischen Abstraktem und Gegenständlichem. Er überträgt seine fotografischen Werke in Radierungen, was seinen Bildern eine neue Tiefe verleiht.
Kunst ist eine Frage der Perspektive
Alexandra Schlund gestaltet Bilder, die nicht der gewohnten Perspektive folgen. Stattdessen hinterfragen sie das übliche Verhältnis zwischen Betrachter und Raum. Ihre Arbeiten zeigen Räume, die keine klaren Grenzen haben und in denen es kein festgelegtes Oben und Unten gibt, sondern alles der Wahrnehmung überlassen ist.
Elgin Willigerodt kreiert mit einfachen Mitteln abstrakte Skulpturen, die eine transparente Räumlichkeit entstehen lassen. Durch das Bemalen der Vierkantstangen, die sie verwendet, hebt sie den Innen- und Außenraum ihrer Skulpturen hervor und schafft interessante Kontraste. Zu sehen ist die Kunstausstellung bis zum 18. März in der Kufa.

