Kriminalität in Bernsdorf: Bankangestellte verhindert Betrug durch falsche Handwerker

Angebliche Dachdecker haben von einem Rentner aus dem Bernsdorfer Ortsteil Großgrabe viel Geld im Voraus verlangt. Das kam einem Bankangestellten dubios vor. (Symbolbild)
Jan Woitas/dpa- Bankangestellte in Bernsdorf verhindert Betrug an einem 83-Jährigen durch falsche Handwerker.
- Fünf Männer forderten tausende Euro für angebliche Dacharbeiten, ein Teilbetrag war schon gezahlt.
- Polizei nahm die Verdächtigen fest, beschlagnahmte das Geld und ein nicht versichertes Fahrzeug.
- Der Kriminaldienst Hoyerswerda ermittelt wegen Betrugs, Wucher und Verstoßes gegen Gesetze.
- Polizei warnt vor Haustürgeschäften und rät zu Vorsicht und regionalen Fachfirmen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Bankangestellte hat in Bernsdorf einen 83-jährigen Mann vor einem Betrug durch angebliche Handwerker bewahrt. Der Senior wollte am Dienstagvormittag, 21. Oktober, gegen 11 Uhr in seiner Bank einen größeren Bargeldbetrag abheben, wie die Polizei mitteilt. Die Mitarbeiterin wurde misstrauisch und fragte genauer nach. Sie erkannte, dass der Mann Opfer eines Betrugs werden sollte, und informierte sofort den zuständigen Bürgerpolizisten.
Hintergrund war, dass fünf Männer im Alter zwischen 20 und 27 Jahren dem Rentner aus dem Ortsteil Großgrabe Dacharbeiten angeboten hatten. Für diese angeblichen Arbeiten hatten sie bereits eine Anzahlung von mehreren tausend Euro kassiert und warteten nun vor der Bank auf das restliche Geld.
Der Bürgerpolizist griff ein und kontaktierte die Polizei Hoyerswerda. Die fünf Verdächtigen wurden festgenommen. Das bereits gezahlte Bargeld konnte den mutmaßlichen Betrügern abgenommen und an den Senior zurückgegeben werden. Außerdem stellte sich heraus, dass das von den Männern genutzte Auto nicht pflichtversichert war. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt, entstempelte die Kennzeichen und stellte den Fahrzeugschein sicher. Zwei der Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt.
Das rät die Polizei bei Haustürgeschäften
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die fünf Verdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Hoyerswerda ermittelt jetzt wegen Betrugs, Wucher und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor unseriösen Handwerkern und rät, bei Haustürgeschäften besonders vorsichtig zu sein. Wer sich bedrängt fühlt oder zu Sofortzahlungen aufgefordert wird, sollte umgehend die Polizei informieren und auf regionale Fachfirmen zurückgreifen.

