Mehrere Feuerwehren aus dem Raum Hoyerswerda haben kürzlich neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz bekommen. Sie sind in der Feuerwehrwehrschule in Nardt übergeben worden. Dabei handelt es sich um elf Tanklöschfahrzeuge sowie neun Rüst- und vier Gerätewagen. Die neue Flotte hat einen Gesamtwert von rund 7,6 Millionen Euro und ersetzt alte Technik, teilt das sächsische Innenministerium mit.

Mit neuen Tanklöschfahrzeugen sind die Feuerwehren aus Schwarzkollm, Weißkollm, Neustadt/Spree, Tätzschwitz, Wittichenau und Knappenrode ausgerüstet worden. Ein Fahrzeug wird zudem an der Landesfeuerwehrschule Nardt stationiert. Darüber hinaus haben auch die Wehren Rietschen, Schleife, Skerbersdorf und Mulkwitz neue TLF 4000 erhalten. Die Tanklöschfahrzeuge verfügen über Allradantrieb für die Bekämpfung von Waldbränden, 4500 Liter Fassungsvermögen für Löschwasser.

Sachsen schafft seit 2011 etwa 230 neue Fahrzeuge an

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) sagt: „Mit der Anschaffung der hochmodernen Ausrüstung unterstützen wir die ehrenamtliche Arbeit der vielen sächsischen Helfer im Katastrophenschutz.“

Neue Rüstwagen haben unter anderem die Feuerwehren aus Kamenz und Bad Muskau erhalten. Auch die Feuerwehrschule bekommt eines dieser Fahrzeuge. Sie kommen bei schweren Auto- und Lastwagenunfällen zum Einsatz und sind unter anderem mit hydraulischen Rettungsgeräten und Rettungsplattformen sowie umfangreichen Beleuchtungselementen ausgestattet.

Der Freistaat Sachsen hat laut Innenministerium seit 2011 rund 40 Millionen Euro in die Ausstattung der landeseigenen Katastrophenschutzeinheiten investiert. Dabei sind etwa 230 neue Einsatzfahrzeuge angeschafft worden. Bis Ende 2020 ist die Auslieferung weiterer Geräte- sowie Mannschaftstransportwagen und Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 7,1 Millionen Euro geplant.