: Heftiger Tarifstreit bei Maja Möbel in Wittichenau
Im Tarifstreit bei Maja-Möbel Wittichenau, einer Hochleistungsfabrik für Leichtbauplatten aus Holzfaserrahmen für Ikea-Produkte, wird mit harten Bandagen gekämpft. Die Industriegewerkschaft Metall Ostsachsen zeigt sich im Billiglohn-Gebiet Lausitz so angriffslustig wie nie zuvor. Die Maja-Unternehmensführung ringt um einen wirtschaftlich tragfähigen Tarifabschluss.
Auf der grünen Wiese bei Wittichenau entstanden und ausgebaut: das Maja-Möbelwerk. Der Name geht auf den Firmengründer Manfred Jarosch zurück.
Maja - Möbelwerk GmbH
Im Maja-Möbelwerk wird hoch automatisiert produziert. 36 Millionen Bauteile für Ikea-Möbel werden jährlich gefertigt, zehn Millionen Quadratmeter Oberflächen lackiert. Die Kommoden- und Regalteile werden fast vollautomatisch hergestellt und in aufwändiger Handarbeit verpackt.
Steffen Rasche
Geschäftsführer Uwe Gottschlich (l.) erklärt bei einer Betriebsführung, wie das Maja-Möbelwerk produziert.
Erwin Pottgiesser / Steffen Rasche | Rasche Fotografie
Das Kommodenprogramm ist ein Renner im Ikea-Sortiment.
Erwin Pottgiesser / Steffen Rasche | Rasche Fotografie