Havarie
: Heizöl fließt in Sachsen in die Spree

In den Morgenstunden des 25. September ist es im sächsischen Rodewitz zu einer Havarie beim Umpumpen von Heizöl in einen Lastwagen gekommen. Dabei ist eine noch unbekannte Menge Öl in die Spree geflossen.
Von
fh
Rodewitz
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Feuerwehrleute errichten eine Ölsperre in der Spree.

Lausitznews.de/Jens Kaczmarek

Die freiwilligen Feuerwehren aus Kirschau und Großpostwitz sowie der Berufsfeuerwehr Bautzen mussten am Freitag, 25. September, gegen 8.30 Uhr nach Rodewitz in Sachsen ausrücken.

Dort war es zu einer Havarie beim Umpumpen von Heizöl in einen Lkw gekommen. Daraufhin lief das Öl in bisher unbekannter Menge in die Spree.

Die Kameraden errichteten schnell eine Ölsperre und brachten schwimmfähiges Ölbindemittel auf die Spree auf. Im weiteren Flussverlauf soll noch eine weitere Ölsperre errichtet werden.

Derzeit versucht man die Halle, in der das Umpumpen in den Transporter stattfand, von Öl zu befreien. Dazu wurde Spezialtechnik von der Berufsfeuerwehr Bautzen angefordert.

Auch die Polizei befasst sich nun mit dem Fall, kann auf Nachfrage aber noch keine genaueren Angaben zur Menge des in die Spree geflossenen Heizöls oder zur Ursache der Havarie machen. Rodewitz ist rund 90 Kilometer von Cottbus entfernt.