Die Rettungsleitstelle in der Hoyerswerdaer Neustadt hat kürzlich ihren einmillionsten Einsatz seit der Inbetriebnahme im September 2013 gehabt. Das teilt die Stadtverwaltung Hoyerswerda mit. Das bedeutet: In der Rettungsleitstelle laufen pro Jahr etwa 160 000 Einsätze auf. In den Jahren 2016 bis 2018 waren es mehr als 180 000.

Wichtigste Aufgabe der Integrierten Rettungsleitstelle (IRLS) sei es, Notrufe entgegenzunehmen, die Notfallrettung einzuleiten und zu koordinieren, so Leiter Stefan Schumann. Laut Statistik hat die Leitstelle in den Jahren 2016 bis 2018 den Rettungsdienst jeweils knapp 70 000-mal angefordert, die Feuerwehr zwischen 4880-mal (2016) und 6232-mal (2017). Auch Krankentransport-Fahrten koordinieren die Mitarbeiter der Hoyerswerdaer Leitstelle. Auch diese Zahl schwankt rund um 60 000 pro Jahr.

Mehr als 70 Mitarbeiter an 365 Tagen im Einsatz

Insgesamt sind mehr als 70 Mitarbeiter an 365 Tagen rund um die Uhr im Einsatz. Die Rettungsleitstelle in Hoyerswerda koordiniert Einsätze in den Landkreisen Bautzen und Görlitz. Ihr Einzugsbereich erstreckt sich damit von der Landesgrenze zu Brandenburg bis zum Zittauer Gebirge und den Grenzen zu Polen und Tschechien.

Die Aufgaben innerhalb der Rettungsleitstelle sind vielfältig. Sie reichen von der qualifizierten Abfrage des Notrufes 112 über die Alarmierung und Steuerung von Einsatzkräften der Feuerwehr und der Notfallrettung bis zur Ermittlung geeigneter Krankenhauskapazitäten. Darüber hinaus organisieren die Leitstellen-Mitarbeiter auch den Transport von Patienten in geeignete Kliniken. Ebenso alarmieren und führen sie die Luftretter in den Kreisen Bautzen und Görlitz und kontrollieren die automatischen Waldbrandfrüherkennungssysteme in den Kreisen Bautzen, Görlitz und Meißen. Dabei handele es sich um etwa 180 000 Hektar Wald.