Einsatz in Kamenz: Mann droht mit Waffen – Polizei rückt mit Großaufgebot aus

Drei Stunden nach dem ersten Notruf schickte die Polizei ein Großaufgebot zum Einsatz in die Fichtestraße nach Kamenz.
LausitzNews.de / Jens Kaczmarek- Polizei und Rettungsdienste in Kamenz nach Ruhestörung im Einsatz.
- 20-Jähriger bedroht Polizei, behauptet Waffen zu besitzen.
- Großeinsatz mit Spezialkräften, Wohnung durchsucht, keine Waffen gefunden.
- Verdacht auf Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigung und Sprengstoffgesetz-Verstoß.
- Der Mann kam zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit der besinnlichen Adventsruhe war es am Sonntag (8. Dezember) in Kamenz schnell vorbei. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit waren vom Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Fichtestraße Böller geworfen worden, parallel lief laute Musik. Nachbarn wählten daraufhin den Notruf der sächsischen Polizei – und für die Beamten sollte damit ein mehrere Stunden dauernder Einsatz beginnen.
Wie eine Polizeisprecherin in der Nacht mitteilte, sei zunächst die Besatzung einer Funkstreife zu der besagten Adresse gefahren. Vor Ort versuchten die Polizisten, mit dem 20 Jahre alten Wohnungsmieter ins Gespräch zu kommen.
Polizeieinsatz in Kamenz: Erster Einsatz endet mit Anzeige
„Der Deutsche bedrohte daraufhin die Beamten“, heißt es dazu von der Polizei. Als der junge Mann erwähnte, im Besitz von Waffen zu sein und diese auch gegebenenfalls einzusetzen, fertigten die Polizisten eine Anzeige an.
Etwas später meldeten sich wieder Bewohner aus dem Wohnviertel an der Fichtestraße, klagten erneut über Böllerwürfe und berichteten von mehreren Personen in der Wohnung, die offenbar so stark alkoholisiert waren, dass sie Hilfe bräuchten.

Schwer bewaffnete Einsatzkräfte der Polizei Sachsen bei dem Einsatz an der Fichtestraße in Kamenz.
LausitzNews.de / Jens KaczmarekDieses Mal schickte die Leitstelle nicht nur Streifenwagen, sondern auch Angehörige einer lebEL-Einheit (Lebensbedrohliche Einsatzlagen) sowie ein Großaufgebot von Rettungsdienst und Feuerwehr. Vor Ort waren nicht nur zahlreiche Einsatzfahrzeuge zu sehen, sondern auch schwer bewaffnete Polizisten der Sondereinheit.
Waffen in Wohnung in Kamenz – das Ergebnis
„Schließlich kam der 20-Jährige freiwillig aus seinen vier Wänden und kooperierte zunächst mit der Polizei“, heißt es. Die Überprüfung der Wohnung hätte ergeben, dass die erwähnten Personen diese bereits verlassen hatten. Waffen fanden die Einsatzkräfte bei einer anschließenden Durchsuchung nicht.
Der aggressive Mieter kam zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam Kamenz. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigung sowie eines möglichen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.


