Am Mittwoch, 8. Mai, ab 2 Uhr, bis zum Donnerstag, 9. Mai, 2 Uhr, werden die Bus- /Straßenbahnfahrer, Schlosser, Fährleute, Verwaltungsangestellten und Auszubildenden im Regionalverkehr Sachsen in einen 24-stündigen Warnstreik treten, um ihren Forderungen zur Einkommenserhöhung Nachdruck zu verleihen. Es ist bereits dritte Streik im regionalen Linienverkehr.

Betroffen ist der Linienverkehr im Bediengebiet der Verkehrsgesellschaften:

Regionalverkehr Erzgebirge GmbH (RVE)

Regionalverkehr Westsachsen Zwickau GmbH (RVW)

REGIOBUS Mittelsachsen GmbH

Euro Traffic Partner GmbH Chemnitz

Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE)

Verkehrsgesellschaft Meißen mbH (VGM)

Dresdener Verkehrsservice GmbH (DVS)

Regionalbus Oberlausitz GmbH (RBO)

Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda GmbH (VGH)

Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck Zittau-Löbau mbH (KVG)

Grund sind die unterdurchschnittlichen Einkommen der Beschäftigten. Der Regionalverkehr schneide besonders schlecht ab, hieß es. Vergleichbare Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt würden schon seit Januar 2019 einen Brutto-Stundenlohn von 15,66 Euro erhalten. Zurzeit bekommen die Busfahrer mit Beginn ihrer Tätigkeit einen Stundenlohn von 12,30 Euro.