Die Aktion „Coronahilfe“, die die Hoyerswerdaerin Grit Maroske initiiert hat, hat schon fast 30 000 Euro Spenden eingenommen. Am Nachmittag des 6. April lag der Spendenstand bei etwa 28 700 Euro. Bisher sind laut der 51-Jährigen mehr als 23 000 Euro Soforthilfen an Bedürftige verteilt worden. Das aktuelle Guthaben liege bei etwa 5400 Euro.

„Wir haben zurzeit vor allem Anfragen von Familien mit Kindern mit besonderen Bedarfen“, sagt sie auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Das seien unter anderem chronische Krankheiten. Auch Selbstständige würden sich oftmals melden. Sie hätten meist schon Hilfen beantragt, jedoch noch nichts bekommen.

Deshalb ruft die Hoyerswerdaerin auf, weiter zu spenden. Diejenigen, die Geld haben und Menschen in Notlagen unterstützen können, sollten das weiterhin tun. Nachfragen gebe es fortlaufend. „Eure Spenden helfen Menschen, einen Lebensmitteleinkauf zu finanzieren oder wichtige Zuzahlungen zu Medikamenten zu leisten oder Babynahrung, Windeln oder Tierfutter zu kaufen“, schreibt Grit Maroske bei Facebook.

Menschen, die Hilfe brauchen, können eine E-Mail an folgende Adresse schreiben: hilfe.corona@web.de. Ein Team von Ehrenamtlichen kümmert sich darum, Anfragen entgegenzunehmen und Spenden an Bedürftige auszuzahlen.

Spenden sind möglich über die Plattform Paypal:

https://paypal.me/pools/c/8nlQ8BIsBx

Spenden sind auch auf ein Konto möglich:

M.A.D. Nina Baum

DE59 3006 0601 0303 2716 33

Verwendungszweck: Coronahilfe

Auch die Lausitzer Rundschau hat eine Hilfsplattform eingerichtet: „Lausitz hält zusammen“. Alle Informationen dazu finden Sie im Internet:

https://wir.lr-digital.de/