Das Gute ist: Die extrem hohen Inzidenzwerte um 1500 gehören im Kreis Bautzen derzeit der Vergangenheit an. Das Schlechte ist: Der Wert ist am Montag (13. Dezember 2021) wieder angestiegen – obwohl er bereits knapp vor der 1000er-Marke gestanden hat.
Aktueller Corona-Inzidenzwert für den Kreis Bautzen: 1172,1 (Stand: 13. Dezember 2021), mehr als 150 Punkte höher als noch am Sonntag (1021,4). Damit liegt der Landkreis bundesweit auf dem 14. Rang der am stärksten betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte.
Der Kreis Meißen liegt auf Rang drei (1535,1), der Kreis Mittelsachsen (1473,4) auf Rang fünf. Bautzens ostsächsischer Nachbarkreis Görlitz liegt mit 993,8 knapp über der Schwelle von 1000. Die höchsten Inzidenzwerte sind zurzeit in Thüringen zu finden.

1052 Menschen sind im Kreis Bautzen an Corona gestorben

Wie die Bautzener Kreisverwaltung mitteilt, sind derzeit 8129 Personen nachweislich mit Corona infiziert. Es gibt 897 Neuinfektionen am Montag (13. Dezember 2021). 1672 Menschen gelten als genesen. Drei weitere Personen – insgesamt 1052 – sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.
Die Situation in den sächsischen Krankenhäusern bleibt kritisch. Eine geringe Entspannung lässt sich aus dem Rückgang von Patientenzahlen auf vielen Normalstationen ablesen. Am Montag (13. Dezember 2021) sind dort sachsenweit 1989 Corona-Patienten (84,1 Prozent Auslastung) behandelt worden, etwa 120 weniger als noch vor einer Woche (2111). Für das Krankenhauscluster Dresden bedeutet das zurzeit: 786 Menschen mit Corona-Infektion (85,8 Prozent Auslastung) sind dort stationär aufgenommen.
Dagegen bleibt die Lage auf den Intensivstationen sehr ernst. Die Staatsregierung spricht dort von zurzeit 587 Covid19-Patienten. Das bedeutet eine Bettenauslastung von 93,2 Prozent. Noch etwas angespannter ist die Situation in und um Dresden: Dort müssen 271 Corona-Patienten intensivmedizinisch betreut werden. 95,1 Prozent der dafür zur Verfügung stehenden Intensivbetten seien belegt.
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