Die Corona-Kurve steigt und steigt: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Bautzen klettert vom 4. zum 5. November 2021 um mehr als 55 Punkte und liegt aktuell bei 487,2. Das bedeutet: In den vergangenen sieben Tagen sind im Landkreis Bautzen knapp 1500 Corona-Infektionen nachgewiesen worden.
Zum Vergleich: Im Kreis Görlitz ist die Inzidenz auf einen Wert von 501,7 gestiegen. Damit liegt die Inzidenz in drei sächsischen Landkreisen jetzt über 500. Neben Bautzen liegt der Inzidenzwert zudem in Mittelsachsen und im Kreis Zwickau über 400.
Seit Freitag (5. November 2021) gilt in Sachsen nun die Vorwarnstufe. Aktuell sind laut Angaben des Freistaats Sachsen 979 Klinikbetten auf Normalstationen mit Covid 19-Patienten belegt, 240 Betten auf Intensivstationen. Im Krankenhauscluster Dresden, zu dem die Kreise Bautzen und Görlitz gehören, liegt die Auslastung der Betten auf Normalstationen bereits bei 86,2 Prozent (insgesamt 436 Patienten), bei den Betten auf Intensivstationen bei 80,3 Prozent (122 Patienten).
Im Landkreis Bautzen geht mit den Corona-Fällen auch die Anzahl der Quarantänen deutlich nach oben. Aktuell befinden sich laut Landkreis-Statistik 1777 Menschen in Quarantäne, 365 mehr als am Tag zuvor. Die meisten aktuellen Corona-Fälle gibt es laut Kreisverwaltung in Bautzen (346). In Kamenz sind 193 registriert, in Hoyerswerda 112, in Bischofswerda 91. Die Corona-Infektionen im Norden des Landkreises Bautzen: Bernsdorf 43, Oßling 40, Elsterheide 27, Wittichenau 25, Lauta 21, Lohsa 19 und Spreetal 12. Hotspots gibt es kreisweit derzeit in Radibor (62 Fälle), in Crostwitz (51 Fälle) sowie in Nebelschütz (28 Fälle).