Unter strengen Corona-Auflagen wird am Sonntag in Wittichenau der Bürgermeister neu gewählt. Im Stadtgebiet und elf Ortsteilen sind mehr als 4600 Wahlberechtigte aufgefordert, ihre Stimme für die Wahl eines neuen Rathauschefs für die kommenden sieben Jahre abzugeben. Auf dem Stimmzettel wird allerdings nur ein Name stehen: Amtsinhaber Markus Posch (CDU) tritt als einziger Kandidat für das Amt auf. Parallel zu dieser Wahl findet ein Bürgerentscheid zum Standort eines geplanten Mobilfunkmastes in Maukendorf statt.

Wittichenauer Wahlhelfer bekommen Corona-Schnelltest

Mitten in der Corona-Pandemie sind für diese Wahl in allen Wahllokalen jedoch besondere Hygienestandards zu beachten. Darüber informiert die Stadtverwaltung auf ihrer städtischen Internetseite. So sollen Wahlhelfer vor ihrem Einsatz im Wahllokal einen Corona-Schnelltest absolvieren.
Die Wähler müssen für ihre Stimmabgabe möglichst einen eigenen Kugelschreiber mitbringen. Nur auf Nachfrage werden Kugelschreiber zur Verfügung gestellt, die nach jedem Benutzen desinfiziert werden. Zum strengen Hygienekonzept gehören auch Abstandsregeln, Maskenpflicht, regelmäßige Desinfektion und – wo möglich – auch ein Einbahnstaßensystem für Ein- und Ausgang.

Ansturm der Briefwähler bleibt in Wittichenau noch aus

Eine Möglichkeit, die Gefährdungen durch die Pandemie zu umgehen, ist die Briefwahl. „Wir haben deshalb mit einer höheren Anzahl von Briefwählern gerechnet“, sagt Simone Künze vom Gemeindewahlausschuss Wittichenau. Doch diese Annahme hatte sich zumindest bis Freitagmittag, 7. Mai, noch nicht bestätigt. 475 Briefwahl-Stimmen waren bis zu diesem Zeitpunkt im Rathaus angekommen. „Wir hatten mehr erwartet“, erklärt die Wahlleiterin.