In sechs Wochen können sich Fans von BMX-Rädern und steilen Kurven freuen: Am 9. April soll die neue Pumptrack-Strecke an der Bernsdorfer Rathausallee (neben Lidl) eröffnet werden. „Zurzeit müssen wir die Anlage noch geschlossen halten“, sagt Bernsdorfs Bürgermeister Harry Habel (CDU). Momentan muss der frisch gelegte Rollrasen noch anwachsen. Würde er jetzt betreten, wäre die gesamte Arbeit umsonst. Zudem, so ergänzt Bernsdorfs Bauamtsleiter Dirk Lieback, müsse der TÜV die Anlage noch freigeben. „Das erledigen wir bis zum 9. April“, sagt er.

Vergleichbare Pumptrack-Piste gibt es im Lausitzer Seenland nicht

Ab April winkt allen interessierten Radlern und Skatern eine Besonderheit. Mit der Asphaltbahn besitzt die Stadt Bernsdorf in Sachen Freizeitobjekt dann ein Aushängeschild im gesamten Lausitzer Seenland. Eine vergleichbare Anlage gibt es in der Region nicht. Sie ist rund 120 Meter lang. Insgesamt sind etwa 1300 Tonnen Schotter verbaut. Die Stadtverwaltung Bernsdorf hatte die Firma Pumptrack.de beauftragt – eine der führenden Firmen in Deutschland auf diesem Gebiet. Der Anbieter aus Bayern hat rund drei Dutzend Strecken gebaut. Die Anlage kostet rund 93 000 Euro. Davon stammen 80 Prozent aus Fördermitteln. In einem zweiten Bauabschnitt soll das Gelände mit Schutzhütten und Beleuchtung weiter aufgewertet werden.

Für die Pumptrack-Piste nehmen Fachleute ein „Dirt-Bike“ mit extrem tiefem Sattel. So lässt sich die Berg- und Talfahrt auf der Asphaltpiste am besten bewältigen. Doch auch BMX-Räder, normale Fahrräder und Skates lassen sich zum Fahren auf der neuen Bernsdorfer Piste nutzen.