Die Handwerkskammer Dresden hat Grund zur Freude: Die Zahl der Ausbildungsplätze ist im Jahr 2021 gestiegen und liegt acht Prozent über den Werten von 2020. Wie die Kammer mitteilt, beginnen im Spätsommer 937 Jugendliche eine Ausbildung bei Unternehmen in Ostsachsen.
Bereits vor Beginn der Sommerferien Ende Juli 2021 haben sich 706 Männer und 231 Frauen für einen von 130 Ausbildungsberufen im Handwerk entschieden, heißt es seitens der Handwerkskammer. Eine positive Tendenz könne auch im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit gezogen werden. Ende Juni 2019 hatten 899 Auszubildende ihren Lehrvertrag im Handwerk fest unterzeichnet in der Tasche.

Kfz-Mechatroniker steht ganz hoch im Kurs

Ein Berufsbild ist im Kammerbezirk Dresden besonders hoch im Kurs: der Kraftfahrzeugmechatroniker. 159 junge Leute werden ab dem Herbst das das Einmaleins der Fahrzeuge lernen. Dahinter folgen laut Handwerkskammer die Ausbildungsberufe zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (68), zum Tischler (57), Elektroniker (52) sowie zum Mechatroniker für Kältetechnik (34).
„Es freut uns, dass sich der positive Trend auf dem regionalen Ausbildungsmarkt weiter fortsetzt“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Das Handwerk ist zu jeder Zeit eine starke Berufsperspektive. Vom Schüler zum Lehrling, vom Gesellen zum Meister und zum Firmenchef – das ist die aussichtsreiche Karriereleiter im Handwerk“, sagt der Hauptgeschäftsführer.

In Ostsachsen sind noch 900 Azubi-Stellen frei

Trotz der guten Zahlen für 2021 seien noch immer knapp 900 Ausbildungsstellen im ostsächsischen Handwerk unbesetzt, so die Handwerkskammer Dresden, die in den Kreisen Bautzen, Görlitz, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie in Dresden aktiv ist. Im Kammerbezirk seien zurzeit 22 300 Unternehmen registriert.
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