In sechs Wochen ist erster Advent. Selbst wenn mancher Zeitgenosse die vorweihnachtlichen Aktivitäten noch weit von sich wegschiebt, sagt doch der Blick auf den Kalender, dass man sich je nach Intensität der Verpflichtung langsam sputen muss. Das geht auch den Falkenberger Tanzmäusen nicht anders, die längst mittendrin im Vorbereitungsstress für das traditionelle Weihnachtsmärchen stecken. Denn in sechs Wochen ist erster Advent.

Schon emsig am Werkeln

„Wir sind alle schon fleißig am Proben und Vorbereiten“, bestätigt Trainerin Sandra Werner. In diesem Jahr wolle man „Sebastian und die vergessene Weihnacht“ aufführen. Das ist ein Märchen aus der Feder ihres Mannes Stefan, das im Jahr 2006 seine Premiere erlebte. Natürlich wird nicht 1:1 kopiert. „Wir präsentieren das Stück moderner und in einer neuen Auflage“, kündigt die Tanzmaus-Vereinsvorsitzende an.

Die Veränderungen sollen vor allem den musikalischen Bereich betreffen, aber auch die Kostüme und die Kulissen sind neu. Die sind nämlich dem damaligen Brand im Tanzmaus-Fundus zum Opfer gefallen. Ersatz musste her. „Die Wünsche werden nicht kleiner, der Aufwand wird nur größer“, atmet Sandra Schrey angesichts der Arbeit, die sich daraus ergibt, schwer durch.

Aber: Man liege da gut in der Zeit. Dreimal wurde bereits emsig gebastelt und gewerkelt — vereint im Team und mit Hilfe einiger Eltern. Es sind nach Einschätzung der Trainerin nur noch Kleinarbeiten zu erledigen.

Tanztraining wird intensiviert

Wenn sie das doch auch von den Proben für das Stück selbst sagen könnte. Trainiert wird in vier Gruppen. Während die ersten beiden Gruppen schon nach den Sommerferien eingestiegen sind, waren die anderen beiden Gruppen zu dieser Zeit noch mit den Vorbereitungen für die tänzerischen Passagen der „Schöpfung“ beschäftigt. Sie haben sich erst nach deren Aufführungen dem Weihnachtsstück zugewandt und deshalb noch ordentlich zu tun, ihren Part einzustudieren.

Von der 2006er Besetzung des Stücks ist nicht ein Darsteller mehr dabei. Sieht man mal von Raik Braune ab, der heute wie damals mit einer Sprechrolle betraut wird. „Lediglich bei den größeren Sweeties sind noch Tänzerinnen dabei, die bei der Erstaufführung mitgewirkt haben. Aber die sind beim Stück in diesem Jahr nicht mit eingeplant“, so Sandra Werner.

Über 50 Tänzer, hat sie überschlagen, werden dennoch auf der Bühne stehen und die Geschichte „Sebastian und die vergessene Weihnacht“ präsentieren. Sie alle trainieren in Falkenberg. „Die 25 Tänzer aus Altes Lager hatten die Einschulungsgeschichte übernommen und studieren jetzt ein eigenes Weihnachtsprogramm ein“, berichtet die Trainerin von den parallelen Aktivitäten in der Tanzmaus-Außenstelle.

Fünf Auftritte sind geplant

Geplant sind in Falkenberg fünf Auftritte. Nur einer, der erste am 8. Dezember, ist öffentlich. Weitere Vorstellungen folgen am 9. Dezember für die Kindertagesstätten (schon ausverkauft), am 15. Dezember bei der städtischen Rentner-Weihnachtsfeier, am 17. Dezember bei der ASB-Weihnachtsfeier und am 18. Dezember bei der Rotary-Weihnachtsfeier für Kinder aus der Region.

Der nächste „große“ Termin ist jetzt aber erst einmal das Wochenende um den 16. November. An dem wollen die Tanzmäuse im Trainingslager im Schloss in Uebigau die in Einzelsequenzen einstudierten Teile des Stücks erstmals zusammensetzen und in die finale Probenphase übergehen.