An der Stelle des großen Waldbrandes bei Falkenberg Ende Juli sind am Freitag, 12. August, erneut einzelne Glutnester aufgetreten. Weil die extreme Trockenheit weiter extrem gefährlich für die Ausbreitung von Feuern ist, alarmierte die Leitstelle Lausitz in Cottbus daraufhin unter dem Einsatz-Stichwort „Waldbrand groß“ Feuerwehren aus Falkenberg sowie Uebigau, Bad Liebenwerda und Herzberg.
Damit gelang es nach Angaben der Leitstelle schnell, die Glutnester zu löschen und ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern. In der Nähe von Falkenberg hatte es vor zwei Wochen mehrere Tage lang auf einer Fläche von mehr als 800 Hektar gebrannt, zwischenzeitlich mussten deswegen auch die Ortschaften Kölsa und Rehfeld evakuiert werden.

Im gesamten Land Brandenburg gilt höchste Waldbrandgefahrenstufe

Aktuell gilt im gesamten Land Brandenburg die höchste Waldbrandgefahrenstufe. Wettervorhersagen für Elbe-Elster kündigen für das Wochenende etwas Regen an.
Aktuell beschäftigen die Feuerwehren in Südbrandenburg auch wieder Brandherde in der Lieberoser Heide. Auch diese seien jedoch bereits unter Kontrolle. Die Lieberoser Heide ist unter anderem wegen Munitionsresten im Boden besonders anfällig für Brände. Auslöser von Feuern dort ist wohl auch immer wieder Brandstiftung. Ermittlungen der Polizei dazu laufen aktuell.
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