Eine ältere, weibliche Person ist im Bereich des Bahnübergangs Uebigau am Sonntagabend, 15. Januar, von einem Zug erfasst worden und gestorben. Das bestätigt die Leitstelle Lausitz sowie Mathias Bauer, Wehrführer der Verbandsgemeinde Liebenwerda, auf Nachfrage gegenüber LR.de. Die Einsatzkräfte sind gegen 19.20 Uhr zum Unfallort alarmiert worden. Bei dem Opfer handelt sich um eine Frau aus dem Elbe-Elster-Kreis, teilt Polizeisprecher Lutz Miersch mit.
Der Lokführer einer unbeteiligten Regionalbahn hatte die Person entdeckt. Die Gleise und der Bahnübergang im Bereich der Beiersdorfer Straße waren für mehrere Stunden gesperrt. Auf der Strecke verkehren die Züge der Verbindung Cottbus-Leipzig. Wie ein Bahnsprecher erklärt, dauerte die Sperrung bis gegen 23 Uhr. In dieser Zeit hätten keine Züge den betreffenden Bereich befahren können. „Die zwei Züge, die sich im Abschnitt befanden, konnten ihre Fahrt erst nach Abschluss der Störung fortsetzen“, so der Bahnsprecher. Die Ortsfeuerwehr Uebigau war zum Ausleuchten der Einsatzstelle unter Leitung des Ortsgemeindewehrführers Michael Hartl vor Ort.

Suizid-Gefahr: Wie Sie Hilfe finden

Ob es sich bei dem Unfall um einen Suizid handelt, ist nicht bekannt. Dennoch möchten wir an dieser Stelle auf Hilfsangebote für Menschen hinweisen, die sich in vermeintlich ausweglosen Situationen befinden. Hier finden Sie eine Übersicht der Rufnummern. Auch Online-Beratungsmöglichkeiten sind hier aufgeführt.
Wenn Sie sich selbst mit dem Gedanken der Selbsttötung tragen, können Sie zum Beispiel die Telefonnummer der Telefonseelsorge wählen. Der Anruf ist gebührenfrei.
Sie erreichen die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 0800/1110111 oder der Telefonnummer 0800/1110222.
Sie können sich auch per E-Mail an die Telefonseelsorge wenden. Dazu ist eine Registrierung auf der Website der Telefonseelsorge notwendig und Sie geben Ihre E-Mail-Adresse an. Die Telefonseelsorge weist darauf hin, dass Ihre Mailadresse in keinem Fall veröffentlicht wird und auch nicht von den Seelsorgern gesehen werden kann.
Zum E-Mail-Formular der Telefonseelsorge: online.telefonseelsorge.de/registrierung. Mit einer solchen Registrierung per E-Mail ist auch eine Chatberatung bei der Telefonseelsorge möglich: online.telefonseelsorge.de.
Eine Übersicht und Listen mit weiteren Beratungsangeboten führt die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention auf ihrer Website:
Für Kinder, Jugendliche oder deren Eltern gibt es besondere Hilfsangebote. Nummer gegen Kummer e.V. ist Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund und hat zwei telefonische Beratungsangebote eingerichtet: das Kinder- und Jugendtelefon und das Elterntelefon. Die Hilfsangebote sind kostenlos, anonym und vertraulich.
Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/1110333 montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr zu erreichen. Das Elterntelefon ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/1110550 von montags bis freitags, 9 bis 11 Uhr, sowie dienstags und donnerstags, 17 bis 19 Uhr, zu erreichen.
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