Tödlicher Unfall bei Schlieben: Auto überschlägt sich und schleudert Fahrer raus

Der verunfallte Pkw, der zwischen Werchau und Krassig von der Fahrbahn abgekommen ist.
Stefan Haasch- Tödlicher Unfall zwischen Werchau und Krassig: Pkw überschlägt sich, Fahrer kommt ums Leben.
- Fahrer wurde vermutlich beim ersten Überschlag aus dem Wagen geschleudert, lag unter dem Autodach.
- Feuerwehr ging zunächst von einem Unfall ohne Personenschaden aus, fand später den leblosen Fahrer.
- Ermittlungen laufen: Fahrer war offenbar nicht angeschnallt, Details zum Unfallhergang noch unklar.
- Einsatzkräfte aus Werchau, Schlieben und Hohenbucko waren am 24. Juli vor Ort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es klang zunächst wie eine Einsatzanforderung, wie sie die Feuerwehr des Öfteren erhält. Zwischen Werchau und Krassig wurden Einsatzkräfte aus Werchau, Schlieben und Hohenbucko am Donnerstagabend (24. Juli) zu einem Verkehrsunfall ohne Personenschaden gerufen. Zeugen meldeten sich gegen 17.20 Uhr bei der Polizei, weil sie im Kurvenbereich der Ortsverbindungsstraße einen auf dem Dach liegenden VW festgestellt hatten.
„Man ging davon aus, dass der Fahrer wahrscheinlich das Fahrzeug verlassen und sich vom Unfallort entfernt haben könnte“, berichtet Guido Schmidt, Amtswehrführer des Amtes Schlieben. „Zunächst rechneten die Kameraden damit, dass es sich um Routinemaßnahmen, wie etwa die Beseitigung von Öl, handeln würde.“
Unfall bei Schlieben: Fahrer liegt unter dem Autodach
Es kam jedoch weit schlimmer. Denn was zunächst niemand bemerkt hatte: Der 21-jährige Fahrer lag unter dem Dach des übergeschlagenen Pkw und konnte nur noch tot geborgen werden.
Was sich genau ereignet hat, müssen die Ermittlungen ergeben. Der Amtswehrführer vermutet, dass der Fahrer nicht angeschnallt war und beim ersten Überschlag aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Der zweite Überschlag könnte dann dazu geführt haben, dass das Auto auf ihm zum Liegen kam. „Das ist eigentlich das einzige Szenario, das ich mir denken könnte“, meint Schmidt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache und dem genauen Geschehensablauf werden durch einen Sachverständigen der Dekra unterstützt. Das Auto wurde dazu sichergestellt. Die Fahrbahn war bis etwa 22.00 Uhr vollgesperrt.

