TBC in Elbe-Elster: Pflegemitarbeiterin wegen Tuberkulose in Behandlung

Eine Frau aus dem Landkreis Elbe-Elster ist an Tuberkulose erkrankt. (Symbolbild)
Marijan Murat/dpa- Eine Frau aus Elbe-Elster erkrankt an Tuberkulose und wird medizinisch behandelt.
- Laut Landkreissprecher geht es ihr den Umständen entsprechend – Beobachtung und Nachbetreuung folgen.
- Sie arbeitete zuvor in einer Pflegeeinrichtung in Oberhavel, Kontaktpersonen wurden getestet.
- Es wurden keine weiteren Tuberkulose-Fälle festgestellt, auch nicht im Landkreis Elbe-Elster.
- Tuberkulose überträgt sich meist durch Tröpfchen; Husten ist ein Leitsymptom, WHO: Behandlung heilt oft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Frau aus dem Landkreis Elbe-Elster ist wegen einer Tuberkulose-Erkrankung in medizinischer Behandlung. Es gehe ihr „den Umständen entsprechend“, schrieb ein Sprecher des Landkreises. Die nächsten Schritte seien die weitere Beobachtung der Frau und die Nachbetreuung.
Die Frau hatte vor kurzem in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Oberhavel gearbeitet. Nach ihrer Erkrankung wurden dort zahlreiche mögliche Kontaktpersonen kontrolliert, jedoch keine weiteren Tuberkulose-Fälle festgestellt. Der Landkreis Oberhavel teilte später mit, dass die Frau im Süden Brandenburgs lebe.
„Der Fall ist dem Gesundheitsamt ordnungsgemäß entsprechend Infektionsschutzgesetz gemeldet worden und damit bekannt“, schrieb der Sprecher des Landkreises. Im Rahmen der Untersuchungen ihres Umfeldes wurden auch weitere Kontaktpersonen getestet. „Es wurden keine weiteren Infektionen im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Elbe-Elster festgestellt.“
TBC kann schweren Verlauf nehmen
Tuberkulose, die meist die Lunge befällt, wird häufig von Mensch zu Mensch durch Einatmen von infektiösen Tröpfchen übertragen. Es kommt dabei aber auf Enge und Dauer des Kontakts an. Für eine Ansteckung ist ein längerer und enger Kontakt erforderlich.
Zu den Symptomen zählt vor allem Husten, möglich sind zudem Brustschmerzen und Appetitverlust. Die Bakterien können neben der Lunge auch andere Organe befallen. Ohne Behandlung stirbt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa die Hälfte der Infizierten. Mit einer vier- bis sechsmonatigen Behandlung können rund 85 Prozent der Menschen geheilt werden.
