Städtepartnerschaftsaktivitäten waren in diesem Jahr eines der vielen traurigen Opfer der Corona-Pandemie. Doch nun konnte endlich ein Neustart gewagt werden, nachdem die große Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Soest und Herzberg im Mai in Soest ausfallen musste und hoffentlich im kommenden Jahr zum Soester Bördetag nachgeholt werden kann.

Ruhe und Entspannung in der Stadtkirche St. Marien

Die Soester Künstlerin Angelika Risken hat mit ihrer dreiteiligen Rauminstallation in der Seitenkapelle der Stadtkirche St. Marien ihre erste Herzberger Ausstellung unter dem Titel „Kontinuum“ eröffnet. Neben zwei großformatigen Gemälden, die die Seitenwände des historischen Gemäuers mit neuem Leben und Bewegung erfüllen, gehört eine Laufschrift mit dem poetischen Rilke-Vers „Wenn es nur einmal so ganz stille wäre“ zum Arrangement. Zur Vernissage am Sonntag konnten die Besucher darüber hinaus bei den einführenden Worten von Kuratorin Anne Knapstein in ganz besonderer Weise Ruhe und Entspannung finden. Die still bewegte, tiefgehende Videointerpretation zum Thema berührte die Sinne in raumergreifender Weise und komplettierte das Gesamtkunstwerk genial.

Idee vom gemeinsamen Kunstprojekt

Bürgermeister Karsten Eule-Prütz bedankte sich bei der Initiatorin der Aktion Petra Menke-Körner, Vorsitzende der Hanseatischen Gesellschaft Soest e.V. Er rief in Erinnerung, dass bereits vor vielen Monaten die Idee zu einem gemeinsamen Kunstprojekt geboren wurde.