Special FunCup in Falkenberg
: Womit ein Sport- und Kulturevent an den See lockt

In Falkenberg am Kiebitzsee ist der Special FunCup geplant. Worauf das inklusive Sport- und Musikevent setzt, was es kostet und wie lange gefeiert wird.
Von
Rico Meißner
Falkenberg
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Gute Lane auf dem Wasser in Promotion für den Special Funcup: Karsten Koch, Matthias Loske, Claudi Sieber, Dr. Frank Hamann,Thomas Jentzsch, Tino Veit und Winni (René Stolpe).

Was passiert in Falkenberg am Kiebitzsee? Karsten Koch, Matthias Loske, Claudia Sieber, Dr. Frank Hamann,Thomas Jentzsch, Tino Veit und Winni (René Stolpe) laden ein.(v.l.)

Rico Meißner
  • Am Kiebitzsee in Falkenberg ist am 27. Juni der Special FunCup geplant.
  • Das Event setzt auf Inklusion bei freiem Eintritt und richtet sich an alle Altersklassen.
  • Geplant sind Beachvolleyball, Drachenboot, Tischtennis sowie Fußball-Billard, Boccia und Kegeln.
  • Kultur gehört dazu: 360-Grad-Kamera, Percussion, Kunststand und durchgehende Musik.
  • Abends ist barrierefreies Feiern mit Live-Musik vorgesehen, unter anderem mit „Atemlos“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sport, Musik, Kunst und Begegnung bei freiem Eintritt: Am 27. Juni soll der Kiebitzsee in Falkenberg zum Schauplatz des Special FunCup werden. Die Veranstalter kündigen das Format als erstes barrierefreies, inklusives Sport- und Musikevent in der Region an.

Hinter dem Projekt stehen die Elsterwerkstätten, die Sparkasse Elbe-Elster sowie zahlreiche Vereine aus dem Raum Bad Liebenwerda bis Herzberg. Ziel sei es, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen, Vorurteile abzubauen und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen.

Vorgestellt wurde das Vorhaben direkt am Kiebitzsee. Geplant ist ein Aktionstag mit sportlichen Wettbewerben und Mitmachangeboten, der bewusst auf breite Beteiligung statt auf Leistung setzt. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Beachvolleyballturnier, ein Drachenbootrennen und ein Tischtennisturnier. Hinzu kommen Aktionsstände mit Fußball-Billard, Boccia und Kegelbahn.

„Es soll eine Veranstaltung für jeden werden, egal welcher Altersklasse oder Behinderung“, sagt René Stolpe von der Sparkasse Elbe-Elster. Im Mittelpunkt stehe nicht der sportliche Erfolg, sondern das gemeinsame Erleben. „Nicht darauf ausgerichtet, zu gewinnen, sondern den Tag im Austausch mit allen zu genießen.“

Event in Falkenberg soll kein Rummel werden

Nach Angaben der Organisatoren entstand die Idee eher spontan. Inzwischen hat sich daraus ein größeres Gemeinschaftsprojekt entwickelt. Das Event sei ausdrücklich nicht als Rummel gedacht, sondern als offenes Angebot für Menschen, die sich ausprobieren, mitmachen oder einfach dabei sein wollen.

Neben dem Sport soll es auch kulturelle Angebote geben. Vorgesehen sind unter anderem eine 360-Grad-Kamera, Percussion und ein Kunststand. Musikalisch begleitet wird der Tag durchgehend, am Abend ist ein barrierefreies Feiern mit Live-Musik geplant. Mit dabei sein soll unter anderem die Band „Atemlos“.

Für die Veranstalter ist der Special FunCup mehr als ein Freizeitevent. Er soll ein sichtbares Zeichen für gelebte Inklusion in der Region setzen. Stolpe formuliert es so: „Wir würden uns freuen, wenn jeder den Tag einfach als Angebot wahrnimmt, um sich auszuprobieren.“

Ob das Konzept aufgeht, wird sich am 27. Juni zeigen. Die Voraussetzungen für einen besonderen Tag am Kiebitzsee sind jedenfalls geschaffen.

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