Schwerlasttransport durch Herzberg: Windrad-Flügel überqueren Kreisel – wann und wo

Imposanter Anblick: Ein Schwerlasttransporter mit Windradflügeln überquert den Kreisverkehr in Herzberg.
VSB Gruppe/Richter- Schwerlasttransporte transportieren 77,5 Meter lange Rotorblätter für Windräder durch Herzberg.
- Ziel ist der Repowering-Windpark Elster, wo 50 alte Anlagen durch 18 neue ersetzt werden.
- Transporte erfolgen nachts, um Störungen zu minimieren.
- Nächster Transport ist in der Nacht zu Dienstag geplant.
- Route führt über Autobahn A3, A13 und kleinere Straßen bis zur Baustelle.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für einige Herzberger, die nicht schlafen können, bot sich in der Nacht zu Freitag (21. Februar) am Kreisel B101/B87 ein besonderes Schauspiel. Schwerlasttransporte mit 77,5 Meter langen Rotorblättern fuhren durch Herzberg und überquerten den großen Kreisel.
Solche immer wieder notwendigen Unterfangen sind übrigens auch ein Grund dafür, warum der Kreisel im Innenraum weder bebaut noch mit Großpflanzen ausgestattet wurde.
Wo Windrad-Flügel hintransportiert werden
Ziel der Rotorblätter ist laut Sandy Richter, Pressereferentin der VSB Holding GmbH Dresden, die Baustelle des Repowering-Windparks Elster (Elbe) zwischen Listerfehrda und Gentha im benachbarten Landkreis Wittenberg. Gefahren wird immer nachts. In dem Windpark sollen von 57 Windenergieanlagen 50 zurückgebaut und 18 neu errichtet werden. Laut Bauleitung sind mittlerweile Rotorblätter, also 39 Flügel, für 13 Anlagen auf die Baustelle geliefert worden. Außerdem werden Stahlturmsegmente zur Baustelle geliefert. Sie stammen aus der Produktion der SAM Stahlturm- & Apparatebau Magdeburg GmbH.
Der Schwertransport der Rotorblätter erfolgte über den niederländischen Hafen Moerdijk. Die Route führt über die Autobahn A3 Richtung Nürnberg, weiter über das Dresdner Tor bis zur Abfahrt Ruhland (A13) und von dort über kleinere Straßen wie die B169 und die B101 durch Elsterwerda, Bad Liebenwerda und Herzberg im Elbe-Elster-Kreis in das benachbarte Jessen. Auf der L37 wurden die Großkomponenten schließlich sicher zur Baustelle transportiert. In der Nacht zu Dienstag ist laut Sandy Richter der nächste Transport von drei Flügeln zu der Repowering-Baustelle geplant - auch wieder durch Herzberg.
