Schule in Falkenberg: Künftig mehr Spaß in den Pausen?

Noch hat Bernd Blüher die Basketballkörbe auf dem Schulhof ganz für sich allein. Ab Montag dürfte dies anders aussehen.
Rico Meißner- Astrid-Lindgren-Grundschule in Falkenberg erweitert Pausenangebote mit neuen Sportmöglichkeiten.
- Zwei transportable Fußballtore und robuste Basketballkörbe wurden auf dem Schulhof installiert.
- Ein Korb wurde niedriger montiert, um den Jüngeren das Spielen zu erleichtern.
- Finanzierung durch Privatspenden – Kosten der Neuanschaffungen über 10.000 Euro.
- Förderverein sieht sportlichen Ausgleich in Pausen als wichtigen Beitrag für die Schüler.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Stillsitzen, Zuhören, Konzentrieren. Grade für jüngere Schülerinnen und Schüler in der Grundschule ist das oft noch eine Herausforderung im Unterricht. Umso wichtiger ist daher ein entsprechender Ausgleich in den Pausenzeiten. Einfach ein bisschen bewegen und dabei, wenn möglich, auch noch Spaß haben.
Pünktlich zum Schuljahresbeginn am Montag (8.September) hat der Förderverein der Astrid Lindgren Grundschule in Falkenberg versucht, dafür neue Möglichkeiten zu schaffen. Neben zwei transportablen Fußballtoren stehen den Mädchen und Jungen ab sofort auch zwei nagelneue Basketballkörbe auf dem Schulhof zur Verfügung. Und zwar so robust, dass sie auch ziemlich langlebig sein dürften.
„Wir wollten den Kindern eine weitere Möglichkeit geben, sich in den Pausen sportlich zu betätigen“, sagt Bernd Blüher, der Vorsitzende des Fördervereins. Dadurch, dass die Pausenzeiten gestaffelt sind, sollte auch genügend Freiraum dafür vorhanden sein.
Privatspenden ermöglichen die Finanzierung
Möglich gemacht haben die Neuanschaffungen in erster Linie Spenden von Privatleuten, immerhin hat das Ganze mehr als zehntausend Euro gekostet. „Bisher waren wir mit unserer Vereinsarbeit ziemlich erfolgreich“, zeigt sich Blüher zufrieden und verweist auf den Spielplatz, der neben dem Schulhof angelegt wurde. „Manchmal sind dort zeitgleich bis zu 60 Kinder beschäftigt“, freut er sich. „Er wurde wahnsinnig gut angenommen und das hat uns in unseren Bemühungen bestärkt, weitere Angebote zu schaffen.“
Nun also ab sofort auch die Möglichkeit, Fuß- oder Basketball in der Pause zu spielen. Um die Kleineren nicht gleich zu frustrieren, ist auch einer der beiden Körbe in einer etwas geringeren Höhe montiert. Aber man wächst ja schließlich bekanntlich ohnehin mit der Herausforderung. „Ein solcher Ausgleich im Schulalltag ist ausgesprochen wichtig“, unterstreicht der Vorsitzende noch einmal und ist gleichzeitig überzeugt: „Das wird eine tolle Sache werden.“
Wenn Tore und Körbe nur halb so gut angenommen werden, wie der Spielplatz, ist das Engagement des Fördervereins bereits ein voller Erfolg.

