(pm/ru) Am Montag  hat Landrat Christian Heinrich-Jaschinski offiziell die in diesem Jahr erworbene neue Katastrophenschutz-Technik an die ehrenamtlichen Kameraden der verschiedenen Einheiten der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG, der Sondereinsatzgruppe Verpflegung des DRK Kreisverbandes Bad Liebenwerda und der Freiwilligen Feuerwehren übergeben. Als Übergabeort bot sich wegen der drei Boote das Gelände am Kiebitzsee in Falkenberg an. Der Katastrophenschutz sei eine sehr ernste Sache der man sich gern, und nicht nur pflichtgemäß stelle, so der Landrat.

Neue Transportwagen, neue Boote

So wurde den Einheiten der im Katastrophenschutz agierenden Kameraden eine moderne Modulfeldküche und ein Mannschaftstransportwagen für die SEG-Verpflegung aus Gröden übergeben. Dieser Feldkochherd ist dafür ausgelegt, im Ernst- wie auch im Übungsfall mehr als 300 Personen verpflegen zu können. Weiterhin bekam die SEG-Wassergefahren zwei große Mehrzweckboote und die Gefahrstoffeinheit für den Stationierungsort Mühlberg ein Mehrzweckboot 1.  Alle Boote wurden am Montag auch zu Wasser gelassen und natürlich durfte nach den Schiffstaufen für „Arielle 1“ und „Neptun 1“ eine Probefahrt auf dem Kiebitz nicht fehlen.

Sowohl „Arielle 1“ als auch „Neptun 1“ dienen der wasserseitigen Unterstützung bei der Deichverteidigung, der Rettung von Personen bei Hochwasser, der Vermisstensuche im Wasser sowie der Bergung von Gegenständen und Toten aus dem Wasser und dem Transport von Personal und Material über Wasser. Das Rettungsboot 1 für die Feuerwehr Mühlberg geht an die Gefahrstoffeinheit, Teilbereich Ölwehr. Dieses Boot kann zum Schleppen einer Ölsperre über Flüsse und Seen eingesetzt werden.

300000 Euro investiert

Die Übergabe eines Gerätewagen-Verpflegung steht noch aus. Sie wird voraussichtlich im Herbst erfolgen und vervollständigt die Neubeschaffung der gesamten SEG-Verpflegung. Der Gerätewagen wird die gesamte Ausstattung für die Feldküche mit Kühlschrank, Töpfen oder Suppenkellen übernehmen. Etwa 300 000 Euro wurden in die Technik investiert. Bei der Feldküche und den Booten beteiligte sich auch das Land Brandenburg an den Kosten.