Die Stadt Schönewalde hat eine ihrer aktivsten und engagiertesten Mitbürgerinnen verloren. Die Schönewalder trauern um die Vorsitzende ihrer Stadtverordnetenversammlung, Renate Rziha. Am vergangenen Montag ist sie im Alter von 74 Jahren verstorben, informiert die Stadtverwaltung.
Seit 2004 übte Renate Rziha das Amt der Ortsvorsteherin im Ortsteil Schönewalde aus. Sie war Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und wurde nach der Wahl von Michael Stawski zum Bürgermeister 2013 zur Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Renate Rziha gehörte der Ländlichen Fraktion an.

Renate Rziha hatte sich auch stark in Schönewaldes Seniorenarbeit engagiert

„Ihr Tod ist für unsere Stadt ein herber Verlust. Ich habe sehr gern mit Renate Rziha zusammengearbeitet“, sagt Bürgermeister Michael Stawski. Sie habe als Abgeordnete Fakten und Zusammenhänge stets hinterfragt und Entscheidungen mit Weitblick getroffen. Die Sitzungen der Stadtverordneten habe sie souverän geleitet. Auch im größten Ortsteil der Stadt wird der Tod der Ortsvorsteherin eine große Lücke hinterlassen, so der Bürgermeister.
Renate Rziha hat sich auch stark in der Seniorenarbeit engagiert. Sie war Vorsitzende der Seniorengruppe Schönewalde und hat das jährliche Mühlenfest mit organisiert. Viele Jahre lang war Renate Rziha Schatzmeisterin im Vorstand des Kreisseniorenbeirates. Für drei Jahre hatte sie übergangsweise zudem auch den Vorsitz inne. „Ihr Tod macht mich sehr traurig. Wir haben sehr gut zusammengearbeitet, sind gemeinsam zum Landesseniorenrat, zu Seminaren oder Klausurtagungen gefahren. Sie hat mich immer unterstützt“, sagt die Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates Petra Holstein aus Herzberg. 2017 wurde Renate Rziha von der Landesregierung mit dem „Veltener Teller“ geehrt – eine Auszeichnung für besondere Verdienste von brandenburger Seniorinnen und Senioren im Ehrenamt.