Nach etwa einem Jahr Bauzeit wurde die neue Rettungswache in Schönewalde in der Wilhelm-Pieck-Straße fertig gestellt und am 17. August in Betrieb genommen. Nur haben die Schönewalder davon kaum etwas mitbekommen. Der Landkreis habe wegen Corona auf die sonst übliche Eröffnungsfeier verzichtet, so Kreis-Pressesprecher Torsten Hoffgaard auf Rundschau-Anfrage.

Eine Million Euro Baukosten für Rettungswache in Schönewalde

Der Bau hat etwa eine Million Euro gekostet. Damit die Wache an dem idealen Standort entstehen konnte, hatte die Stadt extra Landwirtschafts- in Bauland umwidmen lassen. Auf einer Fläche von etwa 250 Quadratmetern befinden sich ein Garagenstellplatz, drei Ruheräume, ein Büroraum, ein Aufenthaltsraum mit Küche, ein Sanitärbereich mit Umkleiden, ein Desinfektionsraum sowie Putzmittel- und Lagerräume.

Rettungswache in Schönewalde nicht rund um die Uhr besetzt

Die Rettungswache ist laut Kreis von Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 19 Uhr besetzt. Zu Baubeginn hieß es noch, dass auch an Schönewalde angrenzende Ortschaften bis in den Landkreis Teltow-Fläming und den Landkreis Wittenberg mit versorgt werden könnten und die Wache rund um die Uhr besetzt sein soll. So lange die 20 Kilometer entfernte Rettungswache in Werchau noch 24 Stunden besetzt ist, sei dies aber nicht nötig, so der Pressesprecher. Das könne sich ändern, wenn perspektivisch der Standort Werchau wegfällt, wenn für den Bereich Schlieben eine angedachte andere Lösung gefunden ist