Konzert in Herzberg
: Warum eine Band aus den USA im „Haus der Vielfalt“ spielt

Ein Konzert, das Grenzen sprengt: Klang trifft im Haus der Vielfalt in Herzberg auf Rausch. Was das bedeutet und wer noch dabei ist.
Von
Isabell Hartmann
Herzberg
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Haus der Vielfalt in Herzberg: Ein experimentelles Musikduo aus Baltimore, USA, kombiniert psychedelischen Rock, Doom, Krautrock und audiovisuelle Kunst zu einem hypnotischen Gesamterlebnis.

Haus der Vielfalt in Herzberg: Ein experimentelles Musikduo aus Baltimore, USA, kombiniert psychedelischen Rock, Doom, Krautrock und audiovisuelle Kunst zu einem hypnotischen Gesamterlebnis.

Nan Trevone
  • US-Duo Darsombra spielt am 20. Juni im Haus der Vielfalt in Herzberg, Eintritt: 10 Euro.
  • Stil: Psychedelic, Prog, Stoner und Glam, begleitet von synchronisierten Visuals.
  • Berliner Projekt Mriodom eröffnet mit Doom-Ritualmusik, Saxophon und Tiefgang.
  • Veranstalter: Herzberger Initiative H.A.S.I. für kulturelle Impulse in der Region.
  • Ziel: Genregrenzen sprengen und Herzberg kulturell bereichern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Freitag, dem 20. Juni, wird das Haus der Vielfalt in der Lausitzer Straße in Herzberg zur Bühne für ein intensives audiovisuelles Konzerterlebnis. Für zehn Euro an der Abendkasse erleben Besucherinnen und Besucher ein Konzertereignis, das weit über klassische Genregrenzen hinausgeht. Einlass ist ab 19 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr.

Auf der Bühne stehen das US-amerikanische Duo Darsombra und das Berliner Projekt Mriodom – zwei Acts, die für intensive musikalische Erfahrungen jenseits des Gewohnten stehen.

Darsombra aus den USA: Trans-apokalyptischer Galaxy-Rock live in Herzberg

Darsombra, aus Baltimore/USA, beschreiben ihren Stil als trans-apokalyptischen Galaxy-Rock. Eine Mischung aus Psychedelik, Prog, Stoner und Glam, begleitet von synchronisierten Visuals, entfaltet sich live zu einem immersiven Gesamterlebnis. Brian Daniloski (Gitarre) und Ann Everton (Synthesizer, Visuals) erschaffen Klangbilder, die sich zwischen Konzert, Performance und Ritual bewegen. Die Projektionen wirken nie beliebig, sondern verstärken gezielt die Wirkung der Musik.

Mriodom aus Berlin: Doom-Ritual mit Saxophon und Tiefgang

Bevor Darsombra den Raum mit ihrem vielschichtigen Klanguniversum erfüllen, eröffnet Mriodom den Abend mit einem gänzlich anderen, aber nicht minder eindrucksvollen Ansatz. Das neue Projekt aus dem Berliner Doom-Umfeld bewegt sich in tieferen Frequenzschichten: langsam, druckvoll, durchzogen von Saxophon und Verzerrung.

Die Band versteht ihre Musik als Ritual zwischen Niedergang und Wiedergeburt, als Einladung zu einer Reise ins Unbekannte. Der Eindruck schwankt zwischen Irritation und Faszination – ein Effekt, der bewusst gesetzt scheint.

H.A.S.I. und lokale Netzwerke: Herzbergs Initiative für kulturelle Vielfalt

Organisiert wird der Abend von der Initiative Herzberger AntiSofaInitiative, kurz H.A.S.I., die sich für kulturelle Impulse in der Region starkmacht. Einer der Verantwortlichen ist Sandro Köhler, der bereits zahlreiche Konzerte und Festivals betreut hat. Der Kontakt zu Darsombra entstand über Andreas Kohl, den Gründer des Independent-Labels Exile on Mainstream, mit dem Sandro Köhler seit Jahren befreundet ist.

Auch die Verbindung zu Mriodom basiert auf persönlichen Beziehungen: Vermittelt wurde der Kontakt durch Sergey Mareyno, einem ehemaligen Mitglied des städtebaulichen Projekts Summer of Pioneers.

Gemeinsam mit Köhler und weiteren zehn musikbegeisterten Menschen aus der Region gehört Mareyno zu den Gründungsmitgliedern von H.A.S.I. „Wir möchten mit diesen Events und Veranstaltungen den Ort Herzberg bereichern“, sagt Sandro Köhler abschließend.