„Jemand, der Whisky liebt, kann kein schlechter Mensch sein.“ Mit diesem Satz des 1946 verstorbenen amerikanischen Schauspielers W.C. Fields werben die Kaxdorfer Whiskyfreunde für ihre Leidenschaft. 2015 haben sich einige Gleichgesinnte aus dem Herzberger Stadtteil zusammengetan, um sich in ihrer Freizeit dem Whisky zu widmen, was nicht heißt, ihn nur zu trinken. Whisky, so der Vereinsvorsitzende Lars Kirchner, müsse man genießen und nicht hinterkippen wie etwa Wodka. Whisky nippt man und lässt ihn auf der Zunge zergehen.
2019 hat der Verein in Herzberg seine erste Whiskymesse veranstaltet. Nach zwei Jahren Corona-Pause folgt nun am Freitag und Samstag auf Schloss Grochwitz endlich die zweite.
Mancher Laie glaubt ja, es gebe nur irischen oder schottischen Whisky. Ein Irrglaube. Es gibt unter anderem auch amerikanischen, deutschen, isländischen, schwedischen, polnischen oder japanischen. Selbst aus dem Spreewald kommt das Getränk.
Was da so die Unterschiede sind, das kann man sich auf der Messe von den Händlern erklären lassen. Für zehn Euro Eintritt darf der Gast auch ein Whisky-Glas mit nach Hause nehmen. An den Ständen kann probiert werden. Vom kleinen Preis bis ziemlich teuer ist alles vorhanden. „Die Leute können hier ihren Horizont über Whisky erweitern und bei der Auswahl etwas mutiger sein“, meint Lars Kirchner.

Auch Messewhisky wird präsentiert

Auf dem Parkgelände gibt es irisches Bier, selbstverständlich auch nicht alkoholische Getränke, Gegrilltes, Suppe aus der Gulaschkanone, Whisky-Salami und Musik. Freitagabend spielen „Die Greenhorns“ Irish Folk und Pub-Musik, Samstag kommt mit „Heydekraut“ die Hausband der Veranstalter zum Zuge. Präsentiert wird auch wieder ein Messewhisky. Na dann, zum Wohl.