In Herzberg ist am Dienstagnachmittag etwa 16 Uhr in einer Industriehalle im Gewerbegebiet Radelandweg ein Feuer ausgebrochen. Aus geborstenen Dachfenstern dringt dichter Rauch. Wie die Rundschau vor Ort von der Feuerwehr erfuhr, sollte der Brand erst von außen bekämpft werden. Nach Auskunft der Leitstelle Lausitz soll bei dem Brand eine Person verletzt worden sein.
Das Feuer in der Halle eines Betriebes für Sandstrahlarbeiten ist wahrscheinlich durch Funkenflug bei Arbeiten ausgelöst worden. Die Funken hätten Gegenstände in der Halle in Brand gesetzt. Ein Mitarbeiter habe sich an der Hand verletzt, bestätigt Herzbergs Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Ralf Becker zur Rundschau. Für die genaue Brandursachenermittlung sei aber die Polizei zuständig, sagte er.
Der Innenangriff habe sich für die Kameraden schwierig gestaltet. Zum einen wegen der Rauchentwicklung und zum anderen, weil die Feuerwehr nicht genau wusste, wo sich in der Halle eventuell noch brennbare Stoffe wie Farben oder Lacke befanden. „Die standen aber weit von der Brandstelle entfernt. Von ihnen ist keine Gefahr ausgegangen“, sagt der Einsatzleiter.
Insgesamt waren 61 Kameraden an den Löscharbeiten beteiligt. Die Herzberger haben die Wehren aus Falkenberg und Schönewalde angefordert, um genügend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben, so Becker. Der Brand ist vollständig gelöscht worden. Die Halle wurde dem Eigentümer übergeben. An der Halle sei erheblicher Schaden entstanden, so Ralf Becker.
Alarmiert wurden Feuerwehren des Stadtgebietes Herzberg sowie die Wehren Schönewalde und Falkenberg. Mehr war zu dem Brand derzeit noch nicht zu erfahren.